Früherkennung

Zu dem berühmten Theaterdichter Peter Hacks kam im Sommer 1956 ein Anfänger. Er führte zwei Einakter, »Der Lohndrücker« und »Die Korrektur«, mit sich; er forderte Hacks auf, ihn höheren Ortes zu empfehlen und ihm Geld zu verschaffen.

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Erst vergammeln die Zwecke, dann die Mittel. Wo man die Tempel verfallen lässt, bröckelt es auch am Boulevard.
Peter Hacks

Leistner HacksDer Literaturwissenschaftler Bernd Leistner (✝︎ 2019) war der Hacks-Forschung zeit seine Arbeitslebens verbunden. Im jüngsten Jahrbuch der Peter-Hacks-Gesellschaft (soeben erschienen) zieht Kai Köhler anhand der Autobiografie Leistners eine kleine Bilanz. Bei Sichtung des Buches "Im Lauf der Zeiten. Erinnerungssplitter" erkennt Köhler bei Leistner - wie eben auch bei Hacks - die Frage nach einer klassischen Haltung in nichtklassischer Zeit als eine zentrale. Dieser Frage ist Leistner auch in seinen verschiedenen Hacks-Studien nachgegangen, die gesammelt 2011 erschienen, nur noch bei uns lieferbar und jedenfalls höchst lesenswert geblieben sind.

Edition Neue Klassik
136 Seiten
14,90 €
ISBN 978-3-940884-39-8
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