Du bist doch kein Ausbeuter ...

Wie gewöhnlich hatte Brecht verabsäumt, sich um die urheberlichen Bewandtnisse des »Held der westlichen Welt« zu kümmern. Der Suhrkampverlag bemerkte, wie weit und wie hoch Brecht sich in das Unternehmen eingelassen hatte, und forderte für das Aufführungsrecht und das Recht an der von ihm vertretenen Laienübersetzung unverschämte 7,5 % der Tantième, welche ja bei den Theatern 10 % der Abendkasse beträgt.

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Mit Würde unmodern, mit Vehemenz klassisch
(Mark Siemons) FAZ

Der junge Hacks9783359023760

5 Bände

Gunther Nickel (Hrsg.)

3248 Seiten, 12,5 x 21 cm, geb.
erscheint 17. Dezember 2018
Gesamte Ausgabe 149,75 €
ISBN 978-3-359-02376-0
Bände auch einzeln beziehbar

»Die editorische Leistung, die mit "Der junge Hacks" vorliegt, muss betont werden. Gunther Nickel, zeitweilig Herausgeber der Zeitschrift ARGOS und in Sachen Peter Hacks bereits mehrmals als Herausgeber hervorgetreten, ist ein erfahrener Editionsphilologe, die Qualität der Edition dementsprechend äußerst solide.«

»Für die Forschung ist "Der junge Hacks" ein Ereignis. Jetzt kann endlich das Gesamtwerk dieses Autors in den Blick genommen werden.«

Zeitschrift für Germanistik, Neue Folge XXVI
hier die gesamte Rezension

Buchpremiere
Die. 22.01.2019, 19 Uhr
Tageszeitung junge Welt - Ladengalerie
Torstr. 6
10119 Berlin

Als Peter Hacks 1955 im Alter von 27 Jahren in die DDR übersiedelte, hatte er bereits ein beeindruckend umfangreiches Œuvre vorzuweisen. Von Dachau aus arbeitete er vor allem für den Hörfunk und Feuilletons, 1954 avancierte er durch die Auszeichnung mit dem Dramatikerpreis der Stadt München zum Hoffnungsträger der deutschen Bühnen. Die kommentierte Edition enthält das gesamte, bisher kaum zugängliche Frühwerk des Dichters Peter Hacks, soweit es nicht in die Werkausgabe Eingang fand.

Weit über 400 Gedichte und mehr als 60 Bühnen- und Funkstücke für Erwachsene und Kinder stehen neben verstreut publizierten oder unveröffentlichten Feuilletons. Hinzu kommt die private und berufliche Korrespondenz, etwa mit dem Berliner Ensemble, dem Philosophen Ernst Bloch, dem Kinderbuchautor James Krüss, Zeitungs- und Rundfunkredaktionen. Aufsätze und Dokumente aus der Schul- und Universitätszeit runden das Bild ab.
Herausgegeben in Zusammenarbeit mit Meike Bohn.