Leitwort

Der Komponist Baby Faber hatte sich in Hacks’ frühen Münchener Jahren ein wenig seiner angenommen, erzählte ihm auch manche Begebenheiten und Erlebnisse.

Als die Nazis in zunehmendem Maße auf die Rassenfrage zu sprechen kamen, hatte Faber für angezeigt befunden, für eine Weile in einer psychiatrischen Anstalt Unterkunft zu suchen.

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In Rolf Hoppes Hoftheater erlebte am 21. April »Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe« seine umjubelte Premiere. In der Regie von Helfried Schöbel ist Barbara Schnitzler (Deutsches Theater Berlin) in der Rolle der Frau von Stein zu sehen.

Hoftheater Dresden
Hauptstraße 35
01328 Dresden / OT Weißig

Cox Habbema ist am Montag, dem 18.4., in Amsterdam gestorben, still, friedlich und im Alter von 72 Jahren.  Sie hat lange in der DDR gelebt, war Schauspielerin am Deutschen Theater und bei der DEFA, sie war mit Eberhard Esche verheiratet und mit Peter Hacks befreundet. Die Uraufführung seines Stücks „Senecas Tod“ war ihr Regiedebüt am Deutschen Theater. Mitte der 80er Jahre ging sie zurück in die Niederlande und war dort bis 1996 Direktorin des Amsterdamer Stadttheaters Stadsschouwburg. Den Freunden und Kollegen im Osten Deutschlands blieb sie auch nach 1989 treu. Und schließlich kam sie nach Berlin und gründete mit Freunden von der Peter-Hacks-Gesellschaft ein kleines Theater, das ihren Namen trug und fünf Jahre ein schönes Programm machte, für das sie sich sehr engagierte. 

Bislang erschienen die Beiträge der Hacks-Tagungen jeweils in einem Sammelband; sieben davon liegen bereits vor.
Erscheinungsweise und -termin werden sich ab jetzt ändern. Die Beiträge der achten Hacks-Tagung (»›Mein bester Wurf ist Eva‹ - Geschlechterverhältnisse bei Hacks«) werden im September 2016 in einem neubegründeten »Jahrbuch der Peter-Hacks-Gesellschaft« erscheinen.

In der Publikationsreihe »Hefte zur DDR-Geschichte« erschien bei »HELLE PANKE e.V als Heft 132 von Ronald Weber »Dramatische Antipoden - Peter Hacks, Heiner Müller und die DDR«

Zum vorliegenden Thema referierte der Autor 2013 im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Literatur und Gesellschaft“.

Als Hacks 22 war, trat er frohen Muts in der „Schwabinger Laterne“ auf und trug erste poetisch-satirische Stücke vor. Er hoffte damals (zum Beispiel) auf Liquidierung der Kriegsverbrecher, doch als er gegen Vater, Bruder und Schwägerin drauf wettete, verlor er krachend. Dass das Neue das Alte zu werden vorhatte, sah er also früh und beurteilte es nüchtern. Er traf eine Entscheidung, die zu verstehen sich viele noch heute quälen: Er emigrierte in die DDR.Hacks Laterne