Früherkennung

Zu dem berühmten Theaterdichter Peter Hacks kam im Sommer 1956 ein Anfänger. Er führte zwei Einakter, »Der Lohndrücker« und »Die Korrektur«, mit sich; er forderte Hacks auf, ihn höheren Ortes zu empfehlen und ihm Geld zu verschaffen.

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Hacks GegenteilDass ein gesellschaftlich-politisches Ideal, obwohl nie erreichbar, stets anzustreben sei, um Fortschritt überhaupt zu ermöglichen, gehört zu den Grundannahmen in Peter Hacks' Utopieauffassung.

Hacks2Deutschlandfunk
Samstag, 20. April, 20:05 Uhr
Hörspiel zum 85. Geburtstag von Peter Hacks
anschließend:
Die Sorgen und die Macht – Die Geschichte des vollendeten Dichters Dr. Peter Hacks.
Kurzer Lehrgang – aufgezeichnet von Wolfgang Rindfleisch

Einblicke in das vielgestaltige dramatische Werk von Peter Hacks
im Jahr seines 85. Geburtstages und 10. Todestages

Das Werk des Dramatikers Peter Hacks (21.3.1928-28.8.2003) ist trotz vieler Publikationen, Diskussionen, Internetforen und der jährlich veranstalteten internationalen wissenschaftlichen Tagung der Peter-Hacks-Gesellschaft gerade dort wenig präsent, wo das Publikum es erwartet: auf den Bühnen des Landes.

 

Hacks Shakespear1964 bearbeitete Peter Hacks auf Wunsch von Wolfgang Langhoff, bis 1963 Intendant des Deutschen Theaters Berlin, den ersten und zweiten Teil von Shakespeares »Heinrich IV.«. Er kondensierte den Zweiteiler auf Basis der Übersetzung von August Wilhelm Schlegel auf die Spiellänge eines Abends, stellte einige Szenen um, übersetzte einige neu.

Das Stück, in dem sich die Szenen der Theateraufführung mit derbkomischen Jahrmarktsszenen abwechseln, ist eine besondere Herausforderung, da achtzehn Rollen von nur drei Darstellern verkörpert werden. Diese werden mit großer Spielfreude blitzschnell in immer andere Rollen schlüpfen.