Ermutigung

Hacks’ Bühnenlaufbahn begann sehr glücklich mit der Uraufführung des Columbusschauspiels »Eröffnung des indischen Zeitalters« 1954 an den Münchner Kammerspielen. Nachdem er sich oft hatte verbeugen dürfen, stürzte Erich Kästner, dem er nicht vorgestellt war, auf ihn zu und schüttelte seine Hand.

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Am 13. März wurde der bekannte Schriftsteller und Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase 80 Jahre alt und kurz darauf von der Deutschen Filmakademie für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Auch die Peter-Hacks-Gesellschaft wollte Kohlhaase ehren, zumal er mit Hacks befreundet war, tätigen Anteil an den Sitzungen der Hacks-Arbeitsgruppen in der Akademie hatte und auch einen Beitrag für die Hacks-Festschrift von 2003 verfasst hat.
Eingeladen wurde für den 11.5. ins »Habbema«, dort trug der Schauspieler Thomas Keck eine der Erzählungen aus Kohlhaases Buch »Silvester mit Balzac« vor.

Das erste Programm unter dem Titel »Wie haben wir das nur überstanden?« spannt den Bogen von solch weltbewegenden Themen wie dem Euro, Angela Merkel, Alzheimer und Josef Ackermann bis hin zu Führungsoffizieren, Helmut Kohl, Terroristen, dem Politbüro und den unvermeidlichen Bananen.
Die Musik liefern die Herren Paul McCartney, John Lennon, Keith Richards, Ray Davis, Bob Dylan, Chuck Berry, Graham Nash, Eddie Cochran u.v.a., die deutschen Texte steuern die Herren Cikan & Fruck bei.

Tagung3»Romantik« - das ist für die einen Inbegriff von Künstlertum, Kreativität und Entgrenzung der Phantasie, für andere politische Reaktion, Form- und Leistungsverweigerung und Vernunftzerstörung. Die jüngste wissenschaftliche Tagung der Peter-Hacks-Gesellschaft widmete sich diesem nicht nur für Hacks zentralen Kunst-, Epochen- und ideologischen Streitbegriff, der auch im Mittelpunkt der literarischen und kulturpolitischen Debatten in der DDR seit Mitte der siebziger Jahre stand.

Das HABBEMA hat eine erfolgreiche Premiere erlebt: Am Mittwoch, dem 9. Februar, wurde vor ausverkauftem Haus ein selten gespieltes Hacks-Stück gezeigt. Cox Habbema hatte sich »Musen« ausgesucht, um einen ganz besonderen Akzent zu setzen.
Vorgeführt wurde zunächst die Fassung des DDR-Fernsehens von 1981, in der Karin Gregorek, Eberhard Esche und Wolfgang Hoßfeld herausragend agierten.

Das HABBEMA hat eine erfolgreiche Premiere erlebt: Am Mittwoch, dem 9. Februar, wurde vor ausverkauftem Haus ein selten gespieltes Hacks-Stück gezeigt. Cox Habbema hatte sich »Musen« ausgesucht, um einen ganz besonderen Akzent zu setzen.
Vorgeführt wurde zunächst die Fassung des DDR-Fernsehens von 1981, in der Karin Gregorek, Eberhard Esche und Wolfgang Hoßfeld herausragend agierten. Doch hatte man seinerzeit lediglich drei der vier Auftritte aufgezeichnet: Man sieht also Goethe enerviert an seiner Köchin Charlotte Hoyer scheitern, nimmt teil an der seelenvollen Selbstaufopferung der Charlotte Stieglitz für ihren Mann, den vermeintlich großen Dichter Heinrich Stieglitz, der groß allein in seinem Selbstmitleid und phrasenhaften Versen ist, und man erfährt noch mehr über Größenwahn und kaltes Kalkül in der Begegnung von Richard Wagner und Cosima von Bülow, die der Freund und Ehemann Hans von Bülow unglücklich stört.