Früherkennung

Zu dem berühmten Theaterdichter Peter Hacks kam im Sommer 1956 ein Anfänger. Er führte zwei Einakter, »Der Lohndrücker« und »Die Korrektur«, mit sich; er forderte Hacks auf, ihn höheren Ortes zu empfehlen und ihm Geld zu verschaffen.

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Die Peter-Hacks-Gesellschaft hat erneut einen beachtenswerten Beitrag geleistet, Werk und Wirken des Dichters Peter Hacks weiter zu popularisieren, mit Veranstaltungen zu würdigen und mit Erkenntnisgewinn zu beleuchten.

Die wissenschaftliche Tagung zum Thema „Hacks und die Romantik“ am 6. November 2010 war ein Höhepunkt der akademischen Beschäftigung mit dem literarisch-politischen Spannungsverhältns zwischen Hacks und der Romantik. Erfreulich und hoffnungsvoll war der hohe Anteil von jüngeren Referenten, die ihr wissenschaftliches Interesse an Peter Hacks eindrucksvoll demonstrierten.

 

Am 11. Dezember 2010 feierte Peter Hacks' Stück »Der Maler des Königs« am Meiniger Theater (Kammerspiele) Premiere. Die 1991 entstandene Parabel auf Untergangs- und Wendezeiten kam nun in den Kammerspielen zur Uraufführung. In ihr thematisiert der 1955 in die DDR eingereiste Autor das Zusammenwirken von Kunst, Politik und Gesellschaft. Regie führt Christian Martin Claas.

Erste Pressestimmen zur Aufführung »Der Maler des König«:


Interview mit dem Regisseur Christian Claas (Main Echo, 06.01.2011)

»Growing Nervous: Lord Byrons antiromantische Romantik«?
Videomitschnitte vom Vortrag und anschließender Diskussion

DSC06161Am 6. November fand im Berliner Magnus-Haus die dritte wissenschaftliche Tagung der Peter-Hacks-Gesellschaft statt: »Salpeter im Haus. Peter Hacks und die Romantik«. Im März 2011 erscheint im Aurora Verlag passend dazu der Vortragsband mit allen Beiträgen der Referenten.



Alexander Cammann, Journalist bei der Zeit, hat die legendäre Fenne von Peter Hacks als erster besucht. Unweit von Mittenwalde ließ der Dichter und Dramatiker die »Burg«, wie sie die Dorfbewohnern nennen, in den siebziger Jahren bauen. Alexander Cammann blickt hinter die Mauern auf der Suche nach Geschichten. Den gesamten Artikel können Sie auf der Internetseite der Zeit nachlesen.