Die Familienanekdote

In kleinbürgerlichen Familien besorgt die Mutter am Sonnabend vormittag den Hausputz, währenddessen beschäftigt der Vater das Kind vermöge eines Spaziergangs. Hacks’ Vater bevorzugte als Ziel den Scheitniger Park, der sich an dem Hacks’ Wohnung entgegengesetzten Ende der Stadt Breslau befand.

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DSC06161Am 6. November fand im Berliner Magnus-Haus die dritte wissenschaftliche Tagung der Peter-Hacks-Gesellschaft statt: »Salpeter im Haus. Peter Hacks und die Romantik«. Im März 2011 erscheint im Aurora Verlag passend dazu der Vortragsband mit allen Beiträgen der Referenten.



Alexander Cammann, Journalist bei der Zeit, hat die legendäre Fenne von Peter Hacks als erster besucht. Unweit von Mittenwalde ließ der Dichter und Dramatiker die »Burg«, wie sie die Dorfbewohnern nennen, in den siebziger Jahren bauen. Alexander Cammann blickt hinter die Mauern auf der Suche nach Geschichten. Den gesamten Artikel können Sie auf der Internetseite der Zeit nachlesen.

Der langjährigen Moderator des RBB-Senders „Fritz“ inszeniert im Deutschen Theater Berlin das Skandalstück Die Sorgen und die Macht von Peter Hacks und spielt auch selbst mit. Friedhelm Teicke und Tobias Schwartz sprachen mit Jürgen Kuttner über Peter Hacks. Das gesamte Interview können Sie auf der Internetseite der Märkischen Allgemeinen nachlesen. 

PeterHacksWohnung»Schönhauser Allee 129, fünfter Stock – dort wohnte vierzig Jahre bis zu seinem Tod 2003 der Dichter Peter Hacks gemeinsam mit seiner Frau Anna-Elisabeth Wiede.

Am Samstag, 6. November 2010, fand zum Thema »Salpeter im Haus. Peter Hacks und die Romantik« die dritte wissenschaftliche Tagung der Peter Hacks-Gesellschaft mit acht wissenschaftlichen Vorträgen statt.


Tagungsprogramm:

10.00 Uhr Dr. Kai Köhler, Berlin   
Kleist bei Hacks

10.45 Uhr Bernadette Grubner, Berlin   
So jagen Schatten Schatten – Romantik in »Rosie träumt«

11.30 Uhr Dr. Detlef Kannapin, Berlin       
Warum hat Peter Hacks Carl Schmitts »Politische Romantik« ignoriert?
Hacks' Stück schildert den Niedergang eines Großreiches, der durch die Zersetzungsbestrebungen einer christlichen Fronde befördert wird. Andererseits wurde die Heldin Rosvitha in der Rezeption meist als Trägerin einer verfrühten Utopie aufgefasst. Im Vortrag werden diese Betrachtungsweisen aufgeschlüsselt; anschließend wird behauptet, dass sie sich vermitteln lassen. Das Ergebnis ist nicht nur eine Stückinterpretation; es wird auch eine differenzierte Sichtweise auf Hacks' Romantikschelte vorgeschlagen.

12.30 – 13.30 Uhr Mittagspause