Früherkennung

Zu dem berühmten Theaterdichter Peter Hacks kam im Sommer 1956 ein Anfänger. Er führte zwei Einakter, »Der Lohndrücker« und »Die Korrektur«, mit sich; er forderte Hacks auf, ihn höheren Ortes zu empfehlen und ihm Geld zu verschaffen.

Weiterlesen ...

oskarEin großer Tag für Oskar Lafontaine: auf der 1. Tagung des 2. Parteitages der LINKEN in Rostock am 15.5. 2010 wurde er nicht nur gebührend verabschiedet sondern bekam auch eine Peter-Hacks-Werkausgabe (erschienen im Eulenspiegel Verlag) von niemand geringerem als Gregor Gysi überreicht. Dieser dazu: »… Wir schenken ihm zum Abschied als Parteivorsitzender eine Werkausgabe von Peter Hacks.
 Peter Hacks vereint politische Provokation und ästhetische Urteilskraft mit analytischer Schärfe und literarischer Kunstfertigkeit. Und Oskar liest gerne und darum weiß ich, dass er sich darüber sehr freut.«

(Foto: Frank Schwarz)

SchuberAm 7. Mai 1990 fand die letzte Sitzung der von Peter Hacks geleiteten Arbeitsgruppen über Dramatik, Ästhetik und Technik des Theater in der Akademie der Künste statt. Pünktlich zum 20-jährigen Jubiläum sind soeben die Protokolle dieser Gespräche als »Berlinische Dramaturgie« im Aurora Verlag Berlin erschienen.

In den 70er Jahren war Hacks der wohl meistgespielte deutsche Dramatiker. Er wurde zum Klassiker, der breite Zuschauerkreise begeisterte, aber auch das Hochfeuilleton, und das bis heute, fasziniert. Dass Hacks aber durchaus auch für ein jugendliches Publikum interessant sein kann, zeigt der Artikel im aktuellen »Rolling Stone Magazin«.

cover1Gedichte von Peter Hacks

Den Leser erwarten scharfe, despektierliche, ironische Gedichte mit aktuellem Bezug auf die »Jetztzeit«, in denen kopflose Politik und geistloser Kunstbetrieb dem Spott preisgegeben werden.