Früherkennung

Zu dem berühmten Theaterdichter Peter Hacks kam im Sommer 1956 ein Anfänger. Er führte zwei Einakter, »Der Lohndrücker« und »Die Korrektur«, mit sich; er forderte Hacks auf, ihn höheren Ortes zu empfehlen und ihm Geld zu verschaffen.

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»Die Christen … haben das Christentum verkleinert auf einen Rest von Sätzen über Gerechtigkeit, Tugend und die Herstellung einer würdigen Welt, lauter Sachen, auf die sich, Gott ist des Verfassers Zeuge, die Marxisten besser verstehen.«

In »Adam und Eva« wendet Peter Hacks die biblische Geschichte des Sündenfalls in eine formvollendete Komödie und entwirft sie als Urszene menschlicher Emanzipation. Der Verlust des Paradieses erscheint hier als das »große komische Bild vom Betreten der wirklichen Welt«, in dem sich das Geschöpf Gottes selbst als Schöpfer erkennt. Entstanden im Jahr 1972, ist dieses Stück zugleich ein heiter-ironisches Plädoyer für die Freiheit des Menschen und eine Reflexion über die Unerreichbarkeit vollkommener Verhältnisse.

Im Staatstheater Stuttgart sind für das Werk »Adam und Eva« von Peter Hacks bis zum 31.07.2013 Vorstellungen bis zum Ende der aktuellen Spielzeit in Planung. Genauere Informationen und Spielzeiten finden Sie auf der Homepage des Staatstheaters Stuttgart.