Ist denn die Kunst wirklich nur dazu da, die verdammten albernen, vorübergehenden Peinlichkeiten einer Zeit vorzuführen oder ist sie nicht vielleicht dazu da, ausgehend von dem Material, das die Zeit anbietet, Lösungen zu finden und die Möglichkeiten einer Zeit zu untersuchen im Hinblick auf die Möglichkeiten, die die Menschheit als solche hat?
Peter Hacks
Rückblick

Hier sehen Sie eine Übersicht der zurückliegenden Veranstaltungen. Es handelt sich um Veranstaltungshinweise der Peter Hacks Gesellschaft und Hinweise auf externe Veranstaltungen.

Freitag, 27. Januar 2012, 19:30 Uhr

»He, Väterchen Franz...«

Lieder von Franz Josef Degenhardt

Ein Singeabend mit Liedern von Franz Josef Degenhardt

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

Zur Erinnerung an den großen Barden, dessen Lieder weiterleben werden, weil sie auch heute berührend, ermutigend und oft noch beängstigend aktuell sind.

Mit dabei u. a.: Gina Pietsch, Frank Viehweg, Jörn Fechner, Helmut Frommhold, Rainer Neumann …

Wer ebenfalls ein Lied von Franz Josef Degenhardt vortragen möchte, melde sich bitte bis spätestens 20. Januar 2012 per E-mail unter: kontakt@peter-hacks-gesellschaft.de / Betreff: Degenhardt.

Das belletristische Gesamtwerk von Franz Josef Degenhardt erscheint derzeit erstmals in einer geschlossenen Ausgabe bei den Kulturmaschinen:
http://degenhardt.kulturmaschinen.com/

Dienstag, 24. Januar 2012, 19:30 Uhr

»Ich, Friedrich II.«

Lesung mit Klaus Feldmann

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

Nach seinem gleichnamigen Buch hat der Historiker Hans Bentzien für Klaus Feldmann einzelne Abschnitte aus dem Leben des Preußenkönigs zu einer spannenden Lesung gestaltet – unterhaltsamer Geschichtsunterricht ...

Im Mittelpunkt steht ein Brief Friedrichs II. an seinen Neffen und Nachfolger Friedrich Wilhelm II., der, ein rechter Hallodri und Weiberheld, die Staatsfinanzen wohl nicht wird zusammenhalten können, wie der Alte Fritz befürchtet. Niedrige Steuern; die Arbeitskräfte in Preußen halten; Einfuhrverbot für alle Erzeugnsse, die wir selbst herstellen können – das sind einige der Maximen des Königs. Er diktiert sie seinem Schreiber und kommt in manchen Disput mit ihm, auch was seine Kriege betrifft.

Donnerstag, 19. Januar 2012, 19:30 Uhr

BYE-BYE WHEELUS

Filmabend im HABBEMA

Dokumentarfilm von Walter Heynowski und Gerhard Scheumann über die Geschichte der US-amerikanischen »Wheelus Air Base« in Libyen und deren seinerzeit von Oberst Gaddafi erzwungene Räumung 1970.

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

Wie sich die Bilder gleichen, und wie sich die Sieger unterscheiden: Die Filmemacher Heynowski und Scheumann hielten mit der Kamera die Hinterlassenschaften der USA – riesige Müllplätze mit Bombenschutt, zerschossenen Zielen und abgestürzten Flugzeugen – fest.
Das Film-Triptychon aus dem Studio H&S bietet bis heute zeithistorisch interessante Bilder über das Verhältnis der beiden Staaten USA und Libyen.

Im Anschluss: Gespräch mit Walter Heynowski

Dienstag, 17. Januar 2012, 19:30 Uhr

Deutsche Balladen

»Ei! Kennt ihr noch das alte Lied...?«

Fernsheaufzeichnung mit Cox Habbema, Eberhard Esche und Otto Mellies (Wiederholung wegen des großen Erfolgs) Im Anschluss: Gespräch mit Dagmar Just und Cox Habbema

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

Eberhard Esche und Alexander Weigel inszenierten 1977 einen ersten Balladenabend im Deutschen Theater. Es traten prominente Ensemblemitglieder auf, die musikalische Leitung lag in den Händen von Uwe Hilprecht. Vom ersten Abend an ein riesiger Erfolg beim Publikum, wurde das Programm zu einem beliebten Dauerbrenner im Repertoire und schließlich auch vom Fernsehen aufgezeichnet. Es sprachen und sangen Cox Habbema, Eberhard Esche und Otto Mellies Texte von Heine, Goethe, Uhland und Schiller. Unvergessen bleibt Otto Mellies (mit »Der Taucher«) oder »Der Zauberlehrling« in der Interpretation von Eberhard Esche.

 

 


Donnerstag, 12. Januar 2012, 19:30 Uhr

»Die Schlüssel«

DEFA-Spielfilm von Egon Günther 1974

Im Anschluss Filmgespräch

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Ein polnisches Ehepaar überlässt Ric und Klaus die Schlüssel zu seiner Krakauer Wohnung für einen Urlaub. Dieser Urlaub soll dem besseren Kennenlernen und dem besseren Verständnis zwischen der Arbeiterin und dem Studenten dienen. Immer wieder stellt sich für beide die Frage, ob sie mit ihren unterschiedlichen Lebenskonzepten wirklich zusammen passen. Nach einer der vielen kontroversen Diskussionen verlässt Klaus die Wohnung, um Zigaretten zu kaufen. Ric, die glaubt, er wolle sie für immer verlassen, stürzt ihm in Panik hinterher und wird von einer Straßenbahn erfasst und tödlich verletzt.

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