Leitwort

Der Komponist Baby Faber hatte sich in Hacks’ frühen Münchener Jahren ein wenig seiner angenommen, erzählte ihm auch manche Begebenheiten und Erlebnisse.

Als die Nazis in zunehmendem Maße auf die Rassenfrage zu sprechen kamen, hatte Faber für angezeigt befunden, für eine Weile in einer psychiatrischen Anstalt Unterkunft zu suchen.

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Ist denn die Kunst wirklich nur dazu da, die verdammten albernen, vorübergehenden Peinlichkeiten einer Zeit vorzuführen oder ist sie nicht vielleicht dazu da, ausgehend von dem Material, das die Zeit anbietet, Lösungen zu finden und die Möglichkeiten einer Zeit zu untersuchen im Hinblick auf die Möglichkeiten, die die Menschheit als solche hat?
Peter Hacks

ACHTUNG: Krankheitsbedingt musste die Vorstellung leider entfallen!

 

Nach den weltgeschichtlichen Ereignissen von 1989 und dem Ende der DDR schuf Peter Hacks nach einem alten Mythos zur Musik Jacques Offenbachs ein neues Stück:

 

»Orpheus in der Unterwelt«

Musikalische Lesung

Besetzung:
Winnie Böwe, Vera Kreyer, Ursula Werner, Volkmar Paschold, Gottfried Richter, Jörg Thieme, Felix Würgler

Musikalische Leitung: stefanpaul

Künstlerische Leitung: Jens Mehrle

 

»Nicht dass Eurydike zum Orkus fährt,
Dass Orpheus hinterhergeht, ist in Tagen
Wie diesen unseren berichtenswert.«

Staatskünstler Orpheus verliert seine Gattin Eurydike an den Unterweltsgott Pluto, der sie in der Gestalt eines Schäfers verführt und töten lässt. Als Orpheus jedoch, vom Liebesgott Cupido dazu ermutigt, Eurydike folgt und diese die Verhältnisse in der Hölle zu durchschauen beginnt, nimmt die Handlung eine unerwartete Wendung.

 

Freitag, 12. November 2021
19.30 Uhr

Theater im Palais

Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin

 

Karten können online direkt beim Theater im Palais oder im Vorverkauf an der Theaterkasse erworben werden. Zur Tagung angemeldete Teilnehmer erhalten auf Wunsch ermäßigte Karten bei der Peter-Hacks-Gesellschaft, die gewünschte Anzahl bitten wir bei der Anmeldung zur Tagung mit anzugeben.

 

»Orpheus in der Unterwelt« – Uraufführung 1998 im Kulturpalast Bitterfeld mit Heike Pfeiffer, Jörg Thieme, Silke Wallstein und Verena Unbehaun (v. l. n. r.) (Foto: Claudia Esch-Kenkel)

 

Hinweis zu pandemiebedingten Einschränkungen

Aufgrund der geltenden Bestimmungen und der Vorgaben des Theaters ist eine Teilnahme nur für Besucher erlaubt, die entsprechend den Regelungen des Hygienerahmenkonzeptes vollständig geimpft oder genesen sind (2-G-Regel). (Stand 5. Oktober 2021)