Du bist doch kein Ausbeuter ...

Wie gewöhnlich hatte Brecht verabsäumt, sich um die urheberlichen Bewandtnisse des »Held der westlichen Welt« zu kümmern. Der Suhrkampverlag bemerkte, wie weit und wie hoch Brecht sich in das Unternehmen eingelassen hatte, und forderte für das Aufführungsrecht und das Recht an der von ihm vertretenen Laienübersetzung unverschämte 7,5 % der Tantième, welche ja bei den Theatern 10 % der Abendkasse beträgt.

Weiterlesen ...

Der Autor weiß immer mehr, als er kann, und er kann immer mehr, als er weiß
Peter Hacks

Diskussion am Vorabend der Tagung, am Freitag, 30.10., 19 Uhr im Rosa-Luxemburg-Saal des Karl-Liebknecht-Hauses und im livestream auf You Tube

In dem 1998 verfassten Dramolett »Der Bischof von China« zeigt Peter Hacks unter anderem sein Verständnis von Kolonialismus, antiimperialistischen Strategien und der Geschichte Chinas. Marcel Kunzmann befragt Thomas Keck zu diesem Stück; unter seiner Regie lief es 2013 im "Habbema". – Im Anschluss diskutieren Christian Y. Schmidt, Sebastian Carlens und Wolfram Adolphi über die geopolitische Lage unserer Zeit und Chinas Rolle darin - und über die Aktualität des Hacks-Stücks.

Achtung: begrenzte Platzkapazität; Anmeldung erforderlich!