Du bist doch kein Ausbeuter ...

Wie gewöhnlich hatte Brecht verabsäumt, sich um die urheberlichen Bewandtnisse des »Held der westlichen Welt« zu kümmern. Der Suhrkampverlag bemerkte, wie weit und wie hoch Brecht sich in das Unternehmen eingelassen hatte, und forderte für das Aufführungsrecht und das Recht an der von ihm vertretenen Laienübersetzung unverschämte 7,5 % der Tantième, welche ja bei den Theatern 10 % der Abendkasse beträgt.

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Die „Fenne“: Blick in den Garten (Quelle: privat)Im Rahmen des Programms „Offene Gärten Berlin-Brandenburg“ fanden sich bereits zum ersten Termin, am 18. und 19. Juni, viele neugierige und fachkundige Besucher auf der Fenne ein. Das Publikum teilte sich deutlich in Gartenfreunde und Hacks-Interessierte.

Die „Fenne“: Blick in den Außengarten (Quelle: privat/Kühne)Die Natur genießen, einen interessanten Garten bestaunen und ein bisschen Theaterluft schnuppern – an zwei Wochenenden im Sommer ist das alles gleichzeitig möglich: Bei einem Besuch auf der Fenne, dem ehemaligen Sommersitz des Dichters Peter Hacks.

Jürgen Heiducoff bei »hacks und heute« (Quelle: OSKINO/Bräuniger)Allenthalben werden Militärs interviewt. »hacks und heute« will da nicht zurückstehen, halten aber dafür, dass so ein Gespräch auch einen Erkenntnisgewinn haben sollte. An den Kriegen interessieren uns die Ursachen, an der Rüstung die Profiteure, an den Armeen ihre Moral, am Frieden die Haltbarkeit.

In ihrer Ausgabe vom 7. Mai brachte die »Frankfurter Allgemeine Zeitung« in ihrer »Frankfurter Anthologie« das Gedicht »Anlässlich einer Mainacht« von Peter Hacks nebst einer Interpretation von Jürgen Pelzer.

Hacks' »Orpheus« im Theater im Palais (Quelle: OSKINO/Bräuniger)Am 21. März 2022 wäre der Dichter und Dramatiker Peter Hacks 94 Jahre alt geworden – für die Peter-Hacks-Gesellschaft der Anlass, für Theater- und Hacks-Freunde etwas ganz besonderes auf die Bühne zu bringen.