Früherkennung

Zu dem berühmten Theaterdichter Peter Hacks kam im Sommer 1956 ein Anfänger. Er führte zwei Einakter, »Der Lohndrücker« und »Die Korrektur«, mit sich; er forderte Hacks auf, ihn höheren Ortes zu empfehlen und ihm Geld zu verschaffen.

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Siegfried Matthus (links) (Quelle: Eulenspiegel Verlag/privat)Am 27. August – einen Tag vor dem 18. Todestag von Peter Hacks – starb der Komponist Siegfried Matthus nach längerer schwerer Krankheit im Alter von 87 Jahren. Matthus prägte das Musiktheater der DDR maßgeblich mit, mit Peter Hacks verband ihn mehr als eine Arbeitsbeziehung. – Ein Nachruf von Olaf Brühl.

Peter Hacks und Eva-Maria Hagen in den 1960er Jahren (Quelle: Eulenspiegel Verlag/Tiefmann)Am 28. August wäre nicht nur Johann Wolfgang von Goethe 222 Jahre alt geworden, es jährt sich auch zum 18. Mal der Todestag von Peter Hacks. Letzteres nimmt die Peter-Hacks-Gesellschaft zum Anlass, mit einer literarisch-musikalischen Soiree unter dem Titel „Liaison amoureuse“ an den großen deutschen Dramatiker und eine seiner großen Lieben zu erinnern.

Theater Provinz Kosmos: Plakat zu „They ever come back“ (Quelle: Theater Provinz Kosmos e. V./Anja Mikolajetz)Der Verein Theater Provinz Kosmos e. V. bringt in der kommenden Woche ein neues Programm mit Texten von Peter Hacks auf die Bühne: „They ever come back“ heißt es und Premiere ist am 11. August in Coswig (Anhalt).

Cover des Buches (Quelle: Eulenspiegel Verlag)1943 lernt der damals 15jährige Peter Hacks den fünf Jahre älteren Hansgeorg Michaelis kennen. Es ist der Beginn einer jahrzehntelangen Freundschaft, die auch Bestand hat, nachdem der Dichter in die DDR übersiedelt, während Michaelis in Westdeutschland bleibt. Verbindung halten die beiden per Post. Der Eulenspiegel Verlag legt nun diesen Briefwechsel gesammelt und kommentiert vor.

Im Gespräch bei »hacks und heute«: Marco Bülow (Quelle: OSKINO/S. Bräuniger)»Dem deutschen Volke« lautet die Inschrift über dem Portal des Reichstagsgebäudes in Berlin. Doch das Volk wird durch die dort versammelten Abgeordneten immer weniger vertreten, meint der Bundestagsabgeordnete Marco Bülow. Bei »hacks und heute« spricht er über Lobbyismus, Demokratie, wirkliche Entscheider und die Fäden im Hintergrund.