Künstlerverfolgung in der DDR

Kurt Bork war der Verfasser eines Aufsatzes »Sprech-Kor-Dichtungen«, welcher 1929 in der kommunistischen »Neuen Bücherschau« erschienen war. Es waren Leute dieser Art, die in den
Leitungen der kulturellen Einrichtungen der DDR saßen.

Weiterlesen ...

Die „Fenne“: Blick in den Außengarten (Quelle: privat/Kühne)Die Natur genießen, einen interessanten Garten bestaunen und ein bisschen Theaterluft schnuppern – an zwei Wochenenden im Sommer ist das alles gleichzeitig möglich: Bei einem Besuch auf der Fenne, dem ehemaligen Sommersitz des Dichters Peter Hacks.

Jürgen Heiducoff bei »hacks und heute« (Quelle: OSKINO/Bräuniger)Allenthalben werden Militärs interviewt. »hacks und heute« will da nicht zurückstehen, halten aber dafür, dass so ein Gespräch auch einen Erkenntnisgewinn haben sollte. An den Kriegen interessieren uns die Ursachen, an der Rüstung die Profiteure, an den Armeen ihre Moral, am Frieden die Haltbarkeit.

In ihrer Ausgabe vom 7. Mai brachte die »Frankfurter Allgemeine Zeitung« in ihrer »Frankfurter Anthologie« das Gedicht »Anlässlich einer Mainacht« von Peter Hacks nebst einer Interpretation von Jürgen Pelzer.

Hacks' »Orpheus« im Theater im Palais (Quelle: OSKINO/Bräuniger)Am 21. März 2022 wäre der Dichter und Dramatiker Peter Hacks 94 Jahre alt geworden – für die Peter-Hacks-Gesellschaft der Anlass, für Theater- und Hacks-Freunde etwas ganz besonderes auf die Bühne zu bringen.

Am Mi. 16. Februar, 19 Uhr zeigen wir im Café Sibylle

DIE RACHE DES KAPITÄNS MITCHELL

Ein Film des Fernsehens der DDR nach der Geschichte "Safety first" von Bertolt Brecht

Regie: Christa Mühl; Szenarium: Christa Mühl/Werner Hecht; Kamera: Peter Brand; Musik: Wolfram Heicking
Darsteller: Kapitän Mitchell (Dieter Mann), Jane Russel (Swetlana Schönfeld), Beth Heewater (Walfriede Schmitt), Tommy White (Ekkehard Schall) u.v.a.

UA: 23.12.1979 (DDR I)

Auf der Grundlage einer wenig bekannten Erzählung von Bertolt Brecht wurde dieser spannende und amüsante Fernsehfilm gedreht. Sein Erfolg basierte zum einen auf den in den Handlungsablauf integrierten überraschenden Wendungen, zum anderen auf der Darstellungskunst vieler populärer DDR-Schauspieler, die in dieser TV-Produktion agierten.