Die Julklapp-Organisation

Die Golden Sixties der DDR, in denen die Wirtschaft gedieh, die Kultur blühte und die Parties rauschten, sind in Hacks' Erinnerung verkörpert in Gestalt des Julklappkränzchens. Die hauptsächlichen Cadres des Kränzchens waren vier Ehepaare, Hacks und Wiede, Manfred Krug und seine Frau Ottilie, Guy de Chambure und die Schauspielerin Christine Gloger vom Berliner Ensemble und die Nichtdrehbuchautoren Heinz Kahlau und Gisela Steineckert; die letztern lebten von Drehbüchern, welche die Defa regelmäßig ankaufte, aber niemals verfilmte.

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Titelbild des Beitrages (Quelle: OSKINO/S. Bräuniger)

Der Dichter und Dramatiker Peter Hacks wäre heute 93 Jahre alt geworden. Die Peter-Hacks-Gesellschaft nimmt diesen Tag zum Anlass für ein kleines Programm, das im YouTube-Kanal der Gesellschaft präsentiert wird.

Ella Wengerowa bei einer Hacks-Lesung am 30. August 2018 in Moskau (Foto: PHG/Archiv)Berlin, 23.01.2021.
Sie ist eine der profiliertesten Germanistinnen Russlands – und nennt sich selbst eine „unverbesserliche Hacksianerin“. Wenn Hacks’ Werk dem russischsprachigen Publikum in den letzten Jahren etwas näher gerückt ist, dann ist das vor allem ihrem Engagement und ihren Übersetzungen zu verdanken. Am 24. Januar wird die Literaturprofessorin Ella Wengerowa 85 Jahre alt. – Eine Gratulation.

André Müller sen. (Bild: Peter-Hacks-Gesellschaft/Archiv)Köln, 22.01.2021.
André Müller sen. ist tot. Wie der Eulenspiegel Verlag mitteilt, verstarb der Dichter, Dramatiker und Publizist am 21. Januar im Alter von 95 Jahren in seiner Geburtsstadt Köln. Müller sen. verband eine langjährige, enge Freundschaft mit Peter Hacks.

Christian Y. SchmidtBerlin, 22.12.2020.
„China, Marx und Peter Hacks“ war am Vorabend der diesjährigen Peter-Hacks-Tagung das Thema einer Diskussionsrunde, an der auch der Journalist und Schriftsteller Christian Y. Schmidt teilnahm. Einige der Fäden dieser Diskussion greift ein Gespräch mit Schmidt auf, das nun im YouTube-Kanal der Peter-Hacks-Gesellschaft zu sehen ist.

Hacks 100 Ged

Soeben sind im Moskauer Verlag «Text» die „Hundert Gedichte“ von Hacks in einer schönen zweisprachigen Ausgabe erschienen. Die Übersetzerin Ella Wengerowa wurde dafür und für ihre vielen poetischen Hacks-Nachdichtungen und -Übersetzungen kürzlich mit dem Goethe-Förderpreis für Lyrik des Goethe-Instituts ausgezeichnet. Einige Exemplare hat die Peter-Hacks-Gesellschaft erhalten und stellt sie zum Verkauf bereit.

Das Buch hat 331 Seiten, Hardcover und kostet 20,— €