Die Familienanekdote

In kleinbürgerlichen Familien besorgt die Mutter am Sonnabend vormittag den Hausputz, währenddessen beschäftigt der Vater das Kind vermöge eines Spaziergangs. Hacks’ Vater bevorzugte als Ziel den Scheitniger Park, der sich an dem Hacks’ Wohnung entgegengesetzten Ende der Stadt Breslau befand.

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Zum Jahreswechsel wünscht die Peter-Hacks-Gesellschaft allen Hacksfreundinnen und -freunden ein gesundes Neues Jahr.

Alles Gute zum Fest! (Quelle: Eulenspiegel Verlag/Karoline Grunske)

 

Berlin, 31.12.2022.

 

Liebe Hacksfreundinnen und -freunde,

ein produktives und nicht erfolgloses Jahr unserer Arbeit geht zu Ende, ein größeres klopft mit großem Gepäck ans Tor: Am 21. März 2023 hätte Hacks 95. Geburtstag, und am 28. August jährt sich sein Todestag zum zwanzigsten Male. Wir wollen dem gerecht werden mit zahlreichen Veranstaltungen, Ehrungen, Aufführungen … Schön, wenn Sie dabei sein mögen.

Wer jetzt salbungsvoller Worte gewärtig ist, wird hiermit enttäuscht. „Die Zeit“, die man zum Jahreswechsel immer im Munde führt, ist nicht danach; wer fühlte es nicht? – Auf den Tag genau vor 30 Jahren schickte Hacks an seinen Freund André Müller einen Aufsatz und schrieb dazu einigermaßen beglückt: „Mein André, das ist von Sahra Wagenknecht, und ich vermag nicht den geringsten Fehler darin zu entdecken. Ich glaube nicht, daß Du oder ich es besser hätten machen können. Habe ich da nicht ein hübsches Pflänzchen aufgezogen? – So viel für 93. Peter“

Inzwischen halten wir, und in einem späteren Jahrtausend, Ausblick auf 23, und dies mit nüchternerem, gleichwohl suchendem Blick, jedenfalls aber mit Versen des Dichters:

Eingeschränkte Gewißheit
Die Rettung kommt. Noch ist nicht abzusehn,
Woher sie kommt und wann, und nicht, durch wen.

Ein gesundes Neues Jahr wünscht im Namen der Peter-Hacks-Gesellschaft

Ihr Matthias Oehme