Kindermund

Der Darsteller eines der bösen Vettern in Gregoreks Aufführung des »Armen Ritters« war plötzlich erkrankt. Die Regisseurin war eingesprungen und hatte ohne Probe die Rolle des Herrn Firlefanz übernommen, Hacks hatte sich auf einen Rangplatz gesetzt und leistete ihr seelischen Beistand und genoß den Spaß.

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Ist denn die Kunst wirklich nur dazu da, die verdammten albernen, vorübergehenden Peinlichkeiten einer Zeit vorzuführen oder ist sie nicht vielleicht dazu da, ausgehend von dem Material, das die Zeit anbietet, Lösungen zu finden und die Möglichkeiten einer Zeit zu untersuchen im Hinblick auf die Möglichkeiten, die die Menschheit als solche hat?
Peter Hacks

Wohnen für Alle, Bauen nach Plan - Das sozialistische Wohnungswesen in der DDR (Quelle: IF DDR)Der Wohnraum ist knapp, die Mieten steigen in ungekannte Höhen, private Wohnungskonzerne streichen Rekordgewinne ein – und Tausende leben auf der Straße. Die Wohnraumsituation in der deutschen Hauptstadt ist katastrophal. Dass dies alles nicht so sein muss, belegt eine neue Studie der IF DDR. Am 10. September stellen wir sie im Café Sibylle vor.

 

Berlin, 01.09.2026.

Martin Küpper, Co-Autor der neuen Studie der Internationalen Forschungsstelle DDR (IFDDR), führt in die Geschichte und Realität des DDR-Wohnungswesens. Von den städtebaulichen Grundlagen der frühen von Kriegstrümmern versehrten DDR über die Industrialisierung des Bauens, bis zum Alltag in den Hausgemeinschaften und Neubaugebieten. Die Untersuchung von Erfolgen und Problemen wird, insbesondere vor der weiterhin ungelösten Wohnungsfrage in Berlin, heute wieder höchst produktiv.

 

Vortrag von und anschließende Diskussion mit Martin Küpper

10. September 2026, 19.30 Uhr
Café Sibylle, Karl-Marx-Allee 72, 10243 Berlin

Einritt: frei, Spende erbeten

 

(bsj)

 

Wohnen für Alle, Bauen nach Plan (Quelle: IF DDR)