Freitag, 03. Februar 2023, 19:30 Uhr

Frankfurt am Main

Peter Hacks: Ein Gespräch im Hause Stein

Ein Gruß an unseren Hausnachbarn Goethe und das neue Romantik-Museum. Mit Susanne Schäfer Regie: Hannes Hametner

Link zu Google-MapsVolksbühne im Großen Hirschgraben, 60311 Frankfurt am Main, Großer Hirschgraben 15

Bühne Anne Habermann, Kostüm Erika Landertinger

Weimar im Jahre 1786. Goethe hat sich fluchtartig nach Italien davongemacht. Der Monolog der tief enttäuschten Charlotte von Stein ist ein literarisches Meisterstück und eines der weltweit erfolgreichsten deutschen Bühnenwerke.

»Auf eine Annahme erübrigt sich wohl einzugehen: die Annahme, es könne zwischen Goethe und mir irgendetwas im Spiel gewesen sein, was den Namen Liebe verdient. Natürlich, jedermann hält es für erwiesen. Natürlich ist es Unsinn. «

Mittwoch, 08. Februar 2023, 19:00 Uhr

Peter Hacks

»Darf ich Genosse sagen?« – Hacks und Gossweiler

Zum Briefwechsel zwischen Peter Hacks und Kurt Gossweiler – über Revisionismus, Klassen im Sozialismus und sozialistischen Absolutismus

Link zu Google-MapsCafé Sibylle, 10243 Berlin, Karl-Marx-Allee 72

Aufgrund des großen Interesses an der Veranstaltung im ND-Klub Ende September dieses Jahres haben wir noch einmal ins Programm genommen:

»Darf ich Genosse sagen?«
Der Briefwechsel von Peter Hacks und Kurt Gossweiler

Lesung aus dem Briefwechsel mit anschließender Diskussion

mit Detlef Kannapin und Dr. Matthias Oehme, Verleger und Herausgeber des gleich betitelten Buches aus dem Eulenspiegel Verlag über den schriftlichen Austausch zwischen dem Historiker und dem Dichter

»Eine Niederlage, aber kein grundloser oder unerklärlicher Niedergang.«

In ihrem intensiven Briefwechsel beschäftigen sich Peter Hacks und Kurt Gossweiler mit grundsätzlichen Fragen: Welches sind die Klassen und die Klassenkämpfe in sozialistischen Gesellschaften? Welchen Anteil hatten Persönlichkeiten wie Nikita Chruschtschow am Zerfall des Sozialismus in der Sowjetunion und in der DDR? Wie wäre die Niederlage von 1989-90 zu vermeiden gewesen? Und welcher Organisationsformen, Bildungsformen, Kampfformen bedarf es für einen zukünftigen Sozialismus?

Eintritt: 5,- Euro, mit Soli-Spende 8,- Euro

Um eine Voranmeldung unter Telefon (030) 36 46 64 24 oder
per E-Mail an tickets@peter-hacks-gesellschaft.de wird gebeten.

 

Samstag, 11. Februar 2023, 19:30 Uhr

Frankfurt am Main

Peter Hacks: Ein Gespräch im Hause Stein

Ein Gruß an unseren Hausnachbarn Goethe und das neue Romantik-Museum. Mit Susanne Schäfer Regie: Hannes Hametner

Link zu Google-MapsVolksbühne im Großen Hirschgraben, 60311 Frankfurt am Main, Großer Hirschgraben 15

Bühne Anne Habermann, Kostüm Erika Landertinger

Weimar im Jahre 1786. Goethe hat sich fluchtartig nach Italien davongemacht. Der Monolog der tief enttäuschten Charlotte von Stein ist ein literarisches Meisterstück und eines der weltweit erfolgreichsten deutschen Bühnenwerke.

»Auf eine Annahme erübrigt sich wohl einzugehen: die Annahme, es könne zwischen Goethe und mir irgendetwas im Spiel gewesen sein, was den Namen Liebe verdient. Natürlich, jedermann hält es für erwiesen. Natürlich ist es Unsinn. «

Mittwoch, 22. Februar 2023, 19:00 Uhr

Filmreihe „3D“

Ich war, ich bin, ich werde sein

Dokumetrafilm, DDR 1974

Link zu Google-MapsCafé Sibylle, 10243 Berlin, Karl-Marx-Allee 72

Filmreihe „3D – Deutsche Demokratische Dokumente“:

Ich war, ich bin, ich werde sein

Dokumentarfilm von Walter Heynowski und Gerhard Scheumann, DDR 1974

Drehbuch: Walter Heynowski, Gerhard Scheumann; Kamera: Peter Hellmich; Regie: Walter Heynowski, Gerhard Scheumann
Produktion: Studio H & S
s/w, 80 min., Erstsendung: 11.09.1974

Bericht über zwei große KZ im Norden Chiles: Chacabuco und Pisagua. Trotz ausdrücklichen Verbots der Juntakanzlei werden Lagerinsassen befragt. Die Befragten wissen nicht, woher das Kamerateam, das militärisch eskortiert wurde, kommt. Die Aufnahmen vermitteln die beklemmende Atmosphäre von Terror, Willkür, Isolation und Demütigung. Den Titel "Ich war, ich bin, ich werde sein!" gab dem Film das Vermächtnis chilenischer Freiheitskämpfer, die vor Generationen in den Salpeterbergwerken litten. (Quelle: filmportal.de)

Einführung: Detlef Kannapin

Eintritt: 3,- Euro, mit Soli-Spende 5,- Euro

Um eine Voranmeldung unter Telefon (030) 36 46 64 24 oder
per E-Mail an tickets@peter-hacks-gesellschaft.de wird gebeten.

 

Sonntag, 12. März 2023, 16:00 Uhr

Pasewalk

Manchmal grünet das Ziel

Gunter Schoß liest Peter Hacks

Link zu Google-MapsKulturforum Historisches U, 17309 Pasewalk, An der Kürassierkaserne 9

Gedichte, Merk- und Denkwürdigkeiten, gelesen von Gunter Schoß

Gunter Schoß wird 80! Von 1964 bis 1990 war er Mitglied des Fernsehensembles der DDR, danach stand er in über 150 Film- und Fernseh-Produktionen vor der Kamera, aber auch „nur“ mit seiner Stimme hat der charismatische Schauspieler und Sprecher immer wieder ein großes Publikum und u.a. einen Grimme-Preis erreicht. Im Kleist-Museum findet die Premiere seiner jüngsten Arbeit statt: Schoß liest Hacks! Mit Peter Hacks durchstreift er „Märkische Wiesen“ und ein „Märkisches Museum“, bemächtigt sich der „Kunstformen der Geschichte“ und liest von „Zwei Denkwürdigkeiten aus preußischen Feldzügen“. Poetische Sichten in Natur und Geschichte gehen zusammen. Nicht immer ist das Betrachtete schön, wird jedoch schön in der Darstellung durch Hacks und im Ton der Interpretation von Gunter Schoß, der die Texte unvergesslich eindringlich wiedergibt.