Rückblick
Hier sehen Sie eine Übersicht der zurückliegenden Veranstaltungen. Es handelt sich um Veranstaltungshinweise der Peter Hacks Gesellschaft und Hinweise auf externe Veranstaltungen.
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Mittwoch, 06. Mai 2026, 16:00 Uhr
Freiberg »Das musikalische Nashorn« mit Christian SteyerFamilienveranstaltung
Er spielt, komponiert, schreibt, spricht und singt. Christian Steyer ist ein echtes Allround-Talent. Mit struppiger Löwenmähne und charmantem Lächeln verzaubert er sein Publikum. Und wer wäre besser geeignet, die schönsten Tier-Geschichten von Peter Hacks zu präsentieren, als die unverwechselbare Stimme der MDR Kult-Serie »Elefant, Tiger & Co.«? »Das musikalische Nashorn«, gelesen von Christian Steyer, ist eine wundersame Fantasiereise für alle, die Lust haben, zu lauschen, zu schmunzeln und in eine phantastische Welt zu tauchen. Ort: Bühne in der Borngasse (BiB) Reservierungen unter Tel: 23477 oder per Mail: stadtbibliothek@freiberg.de Dauer: ca. 2 Stunden Veranstalter: Veranstaltungsort:
Mittwoch, 29. April 2026, 19:30 Uhr
Buchpremiere Walter Ulbricht: »Der Weg zum künftigen Vaterland der Deutschen«Buchvorstellung und Diskussion
Nachdem mehrere Biografien zu Ulbricht vorliegen, erscheint hier pünktlich zum 60. Jubiläum der Rede erstmals wieder ein vollständiger Originaltext des kommunistischen Politikers, nun in einer kommentierten Ausgabe. 1966 nahm Walter Ulbricht den 20. Jahrestag der Gründung der SED zum Anlass, den Plan einer deutschen Konföderation und für einen Vereinigungsprozess beider deutschen Staaten zu konkretisieren. Der angesichts von Hochrüstung, Sozialabbau und Geschichtsvergessenheit hochaktuelle Text revidiert Klischees über SED, SPD, DDR, BRD und enthält einen bis heute uneingelösten Gesellschaftsentwurf. Über den historischen Hintergrund und die aktuelle Relevanz des Textes diskutieren u.a. der Publizist Detlef Kannapin, der Historiker und Ulbricht-Biograf Siegfried Prokop, der Aktivist Max Rodermund und der Herausgeber des Textes Jens Mehrle. "Uns schwebt allerdings vom künftigen Leben der Deutschen ein anderes Bild vor als das, auf welches die gegenwärtigen Machthaber in Bonn die Masse unserer Zeitgenossen in Westdeutschland festzulegen trachten. Spießbürgerliche Sattheit, dümmlicher Wettlauf um Prestigekonsum und Geltungsdünkel sowie staatsbürgerliche Passivität, gepaart mit nationalistischer Überheblichkeit und politischer Unwissenheit, gehören nicht zu unseren Vorstellungen." W. U. Dauer: ca. 90 Minuten Kartenreservierung unter Tel. (030) 36 46 64 24 oder Vor Ort besteht die Möglichkeit, das Buch zu erwerben. Eine Veranstaltung der Peter-Hacks-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Verlag Das Neue Berlin.
Donnerstag, 26. März 2026, 19:30 Uhr
Buchpremiere Peter Hacks: »Diesem Vaterland nicht meine Knochen« Ausgewählte GedichteBuchpremiere und Lesung
Buchpremiere und Lesungmit Christa Weber und einer Kulturgruppe der DKPDie Lektüre von Peter Hacks’ Gedichten ist ein Vergnügen auf höchstem ästhetischen und intellektuellen Niveau. Sein lyrisches Werk ist vielgestaltig. Diese Auswahl vereint Gedichte, die sich explizit mit dem Zustand der Gesellschaft auseinandersetzen und auf eine Positionsbestimmung des Individuums zielen. Zu Recht erwartet man scharfe, despektierliche, ironische Gedichte mit aktuellem Bezug auf die »Jetztzeit«, in denen er kopflose Politik und geistlosen Kunstbetrieb dem Spott preisgibt. Zu den aggressiven Epigrammen und skurril-balladesken Texten treten Historien, in denen Hacks der entrückten Geschichte gründlich durchdachte Lehren für die Gegenwart abgewinnt – von der Antike bis ins 20. Jahrhundert und zu jenem Thema, das die Gedichte seiner letzten Lebensjahre prägte: Wie man sich nach »der großen Schreckenswende« verhalten soll. Kartenreservierung unter Tel. (030) 36 46 64 24 oder Eintritt: 12,– / 8,– EUR Dauer: ca. 120 Minuten einschl. Pause
Samstag, 21. März 2026, 20:00 Uhr
Zum 98. Geburtstag von Peter Hacks Peter Hacks: »Diesem Vaterland nicht meine Knochen« Ausgewählte GedichteLesung von Texten von Peter Hacks
Die Lektüre von Peter Hacks’ Gedichten ist ein Vergnügen auf höchstem ästhetischen und intellektuellen Niveau. Sein lyrisches Werk ist vielgestaltig. Diese Auswahl vereint Gedichte, die sich explizit mit dem Zustand der Gesellschaft auseinandersetzen und auf eine Positionsbestimmung des Individuums zielen. Zu Recht erwartet man scharfe, despektierliche, ironische Gedichte mit aktuellem Bezug auf die »Jetztzeit«, in denen er kopflose Politik und geistlosen Kunstbetrieb dem Spott preisgibt. Zu den aggressiven Epigrammen und skurril-balladesken Texten treten Historien, in denen Hacks der entrückten Geschichte gründlich durchdachte Lehren für die Gegenwart abgewinnt – von der Antike bis ins 20. Jahrhundert und zu jenem Thema, das die Gedichte seiner letzten Lebensjahre prägte: Wie man sich nach »der großen Schreckenswende« verhalten soll. Kartenreservierung unter Tel. (030) 36 46 64 24 oder Eintritt: 5,– EUR Dauer: ca. 120 Minuten einschl. Pause
Samstag, 28. Februar 2026, 14:00 Uhr
Köln / Seminar Geschlechterverhältnis und Klassenkampf in Peter Hacks Komödie »Omphale«Symposion mit Marie Hewelt und Ruben Luckardt
Der Held Herakles kommt an den Hof der lydischen Königin Omphale, will kein Held mehr sein und tauscht mit ihr die Rollen. Omphale zieht mit der Keule hinaus zur Jagd, Herakles bleibt im Haus und spinnt. Was in antiken Quellen eine Schmach für Herakles ist, ist beim Dichter Peter Hacks eine Gelegenheit, aus der Enge starrer Geschlechterrollen auszubrechen. Der Imperialismus in Form eines Ungeheuers kommt jedoch dazwischen und verlangt eine Rückkehr zu alten Verhältnissen: «Allmächtig wirkt / Im Gang des Seins das längst Erledigte.« Im Symposion besprechen wir die Frage von Freiheit und Notwendigkeit, die das Drama aufwirft, und was diese in Bezug auf Revolution und Klassenkampf bedeutet. Es ist auch möglich, teilzunehmen, wenn man die Komödie nicht kennt. Wir werden gemeinsam Ausschnitte daraus lesen. ReferentIn: Marie Hewelt und Ruben Luckardt Kontakt: eva.bockenheimer@rls-nrw.de Dauer: 14 – 18 Uhr Veranstalter*innen: Club Dialektik e.V. und Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW Weieter Informationen auf der Seite der Rosa-Luxemburg-Stiftung |



