Hier sehen Sie eine Übersicht der zurückliegenden Veranstaltungen. Es handelt sich um Veranstaltungshinweise der Peter Hacks Gesellschaft und Hinweise auf externe Veranstaltungen.

Sonntag, 25. Oktober 2026, 16:00 Uhr

Leipzig

»Meta Morfoss«

Puppentheaterstück für Menschen ab 5 Jahren vom Figurentheaterkollektiv »Flitz & Glotz« nach dem Kinderbuch von Peter Hacks

Link zu Google-MapsDACHTHEATER im Haus Steinstraße, 04275 Leipzig, Steinstraße 18

Meta Morfoss ist ein kleines Mädchen, welches die Angewohnheit hat, sich dauernd zu verwandeln. Manchmal verwandelt sie sich in eine Muschel. Oder sie verwandelt sich in eine Dampflokomotive. Oder in einen Engel. Oder in ein garstiges Krokodil. Man muß ehrlich zugeben, dass Meta Morfoss den Menschen eine Menge Schwierigkeiten bereitet. Aber sie meint es gewiss nicht böse. 
Mit Puppen, Musik und den besten News von Radio Top City.

Spiel & Musik: Eva-Maria Schneider & Moritz Decker
Dramaturgie & Regie: Fiona Ebner & Billie Enders
Puppenbau: Katrin & Henriette Aichinger
Bühnenbau: Luise Wonneberger
Sound: Manuel Breer
Plakat: Henriette Aichinger

Preis: 10,00 EUR, ermäßigt 7,00 EUR

weitere Informationen unter haus-steinstrasse.de

(Stand: 24.10.2025)

Samstag, 24. Oktober 2026, 19:30 Uhr

Cottbus

»Der Frieden«

von Peter Hacks nach Aristophanes

Link zu Google-MapsStaatstheater Cottbus - Großes Haus, 03046 Cottbus, Schillerplatz 1

Der Frieden – das Wort des Jahres, des Jahrzehnts, des Jahrhunderts? Oder gar das wichtigste Wort in unserem Vokabular überhaupt? Bei dem streitbaren und scharfsinnigen Peter Hacks (1928–2003) wird der Stoff von Aristophanes zu einer philosophischen Komödie, in der nicht nur Figuren, sondern auch Gedanken und Begriffe in lustige Lagen geraten können. Der Frieden ist bei Hacks nicht nur erreichbar, sondern geradezu zum Greifen nah und deswegen ist die Lage der Menschheit manchmal sehr düster, jedoch nie hoffnungslos.

Christina Friedrich, Regisseurin: »Es ist Krieg. Ruft der Chorführer. Land um Land. Stadt um Stadt. Mensch um Mensch wird zermalmt. Der Krieg und seine Freunde, die Waffenhändler, arbeiten unermüdlich an der Vernichtung der Städte. Sie haben keinen anderen Plan. Die Antike reicht in die Gegenwart. Die Götter haben die Erde verlassen. Sie haben die Friedensgöttin in einen Brunnen gesperrt. So kann sie keinen Frieden anrichten. Nur mit einem haben sie nicht gerechnet. Trygaios, der rebellische Weinbauer macht sich auf den Weg zu den Göttern. Er kann diese Welt so nicht hinnehmen, er muss sie verändern. Auf dem Rücken eines Mistkäfers macht er sich auf den Weg zu Zeus. Er muss den Frieden wiederherstellen und die Göttin befreien. Das wird ein großes Abenteuer. Der Chor sieht alles, er lernt den Krieg und seine Freunde kennen, Trygaios befreit den Frieden und feiert ein Fest, mit denjenigen, die an das Leben glauben. Die Cottbuser Musikspatzen begleiten diese Reise von Trygaios, dessen Taten so notwendig sind. Eine Komödie, die in Freude endet und eine Zeit heraufbeschwört, die vor und hinter uns liegt.«

Eintritt: ab 18,–/22,– Euro

Karten und weitere Informationen unter www.staatstheater-cottbus.de

(Quelle: Staatstheater Cottbus, Stand der Information: 21.09.2026)

 

Samstag, 17. Oktober 2026, 19:30 Uhr

Cottbus

Premiere: »Der Frieden«

von Peter Hacks nach Aristophanes

Link zu Google-MapsStaatstheater Cottbus - Großes Haus, 03046 Cottbus, Schillerplatz 1

Der Frieden – das Wort des Jahres, des Jahrzehnts, des Jahrhunderts? Oder gar das wichtigste Wort in unserem Vokabular überhaupt? Bei dem streitbaren und scharfsinnigen Peter Hacks (1928–2003) wird der Stoff von Aristophanes zu einer philosophischen Komödie, in der nicht nur Figuren, sondern auch Gedanken und Begriffe in lustige Lagen geraten können. Der Frieden ist bei Hacks nicht nur erreichbar, sondern geradezu zum Greifen nah und deswegen ist die Lage der Menschheit manchmal sehr düster, jedoch nie hoffnungslos.

Christina Friedrich, Regisseurin: »Es ist Krieg. Ruft der Chorführer. Land um Land. Stadt um Stadt. Mensch um Mensch wird zermalmt. Der Krieg und seine Freunde, die Waffenhändler, arbeiten unermüdlich an der Vernichtung der Städte. Sie haben keinen anderen Plan. Die Antike reicht in die Gegenwart. Die Götter haben die Erde verlassen. Sie haben die Friedensgöttin in einen Brunnen gesperrt. So kann sie keinen Frieden anrichten. Nur mit einem haben sie nicht gerechnet. Trygaios, der rebellische Weinbauer macht sich auf den Weg zu den Göttern. Er kann diese Welt so nicht hinnehmen, er muss sie verändern. Auf dem Rücken eines Mistkäfers macht er sich auf den Weg zu Zeus. Er muss den Frieden wiederherstellen und die Göttin befreien. Das wird ein großes Abenteuer. Der Chor sieht alles, er lernt den Krieg und seine Freunde kennen, Trygaios befreit den Frieden und feiert ein Fest, mit denjenigen, die an das Leben glauben. Die Cottbuser Musikspatzen begleiten diese Reise von Trygaios, dessen Taten so notwendig sind. Eine Komödie, die in Freude endet und eine Zeit heraufbeschwört, die vor und hinter uns liegt.«

Eintritt: ab 24,– Euro

Karten und weitere Informationen unter www.staatstheater-cottbus.de

(Text-Quelle: Staatstheater Cottbus)

 

Mittwoch, 14. Oktober 2026, 19:30 Uhr

Musikalischer Abend

»Herzblut mit Rum« – Ein Bildnis Friedrich Hollaenders in Wort & Ton

Gerta Stecher singt und spielt, erzählt und zitiert

Link zu Google-MapsCafé Sibylle, 10243 Berlin, Karl-Marx-Allee 72

Gerta Stecher singt und spielt, erzählt und zitiert

begleitet von Aandreas Wolter am Klavier

Die goldenen Zwanziger Jahre ohne Friedrich Holländer? Undenkbar! Ohne ihn hätte dieses Jahrzehnt ganz anders geklungen: weniger rasant / weniger zärtlich / weniger rotzig / weniger warnend / weniger witzig / weniger besinnlich / weniger wahr, ja - weniger wirklich.

Nichts weniger als die Wirklichkeit hat dieser Doppeltbegabte, der Texter und Komponist, auf die Kabarettbühnenbretter gebracht: zwecks Lachen und Weinen und Denken. Ein Balance-Akt zwischen Zeitkritik und Unterhaltung! Diese schwere Leichte-Musen-Kost! Er hat sie wie kein zweiter beherrscht. Seine Lieder gehören bis heute zum unverwüstlichen Repertoire erfolgreicher Kleinkunstveranstaltungen.

In diesem Programm werden seine Lieder in den biografischen und zeithistorischen Kontext gestellt, womit Holländers Leben samt Entwicklung der Unterhaltungsin- dustrie und seinem Exil aus Nazideutschland in die USA für das verehrte Publikum Revue passiert.

 

90 Minuten / eine Pause
Eintritt: 12,– / erm. 8,– Euro

Karten unter Telefon (030) 36 46 64 24 oder
per E-Mail an tickets@peter-hacks-gesellschaft.de

Mittwoch, 14. Oktober 2026, 18:00 Uhr

Staatsbibliothek zu Berlin

Reden über Rodrian

Zum 100. Geburtstag des Lektors und Verlegers

Link zu Google-MapsStaatsbibliothek zu Berlin – Wilhelm-von-Humboldt-Saal, 10117 Berlin, Unter den Linden 8

"Es läßt sich schwer ausdrücken, wie sehr Peter Hacks Fred Rodrian mochte."
(aus: Pasiphae, "130 Anekdoten über Peter Hacks und 13 anderweitige")

Vor hundert Jahren, am 14. Juli 1926, kam Fred Rodrian in einer kleinen Hinterhofwohnung in Berlin-Friedrichshain zur Welt. Aus dem Jungen Alfred wurde später nicht nur ein Schriftsteller, sondern auch eine prägende Instanz des DDR-Kinderbuchmarktes: Als Lektor (1952–1955), langjähriger Cheflektor (1955–1974) und schließlich Direktor des Kinderbuchverlags Berlin (1975–1985) gestaltete er die Welt der DDR-Kinder- und Jugendliteratur in erheblichem Maße mit. Viel zu früh, am 25. Mai 1985, verstarb Fred Rodrian.

Mit einer szenischen Lesung aus Texten, Interviews und Briefen, die Rodrians (Arbeits-)Leben widerspiegeln, wird an den herausragenden Verleger und Schriftsteller erinnert. Den musikalischen Rahmen bilden vertonte Gedichte von Peter Hacks, einem engen Freund Rodrians.
Anschließend ordnet Frau Prof. Dr. Kohl das Wirken und die Bedeutung Fred Rodrians in den zeitgenössischen Gesamtzusammenhang ein und verdeutlich die Auswirkungen dieses Schaffens, die bis heute ihre Spuren hinterlassen haben.

Eine kleine Vitrinenausstellung mit Werken und privaten Zeugnissen Rodrians rundet den Abend ab.

Prof. Dr. Eva Maria Kohl ist Schriftstellerin und Professorin i. R. für Grundschuldidaktik/Deutsch an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Als junge Wissenschaftlerin arbeitete sie am DDR-Zentrum für Kinderliteratur in Berlin (Ost) und bis heute ist sie der Erforschung und Vermittlung der Kinder- und Jugendliteratur voller Enthusiasmus treu geblieben. Frau Prof. Kohl ist eine der wenigen, die den DDR-Kinderbuchmarkt und dessen Hintergründe sowohl noch aus eigener Anschauung als auch mit geraumem Abstand aus wissenschaftlicher Perspektive einschätzen und beschreiben können. Gemeinsam mit Michael Ritter brachte sie 2022 den Band Kindheitsgeschichten: Eine Spurensuche in der ostdeutschen Kinder- und Jugendliteratur heraus.

Eintritt frei

Um Anmeldung wird gebeten.

Während der Veranstaltung werden Video- und Bildaufnahmen für die Öffentlichkeitsarbeit der Staatsbibliothek zu Berlin angefertigt. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie der Veröffentlichung zu nicht-kommerziellen Zwecken zu.

Weitere Informationen unter blog.sbb.berlin