Hier sehen Sie eine Übersicht der zurückliegenden Veranstaltungen. Es handelt sich um Veranstaltungshinweise der Peter Hacks Gesellschaft und Hinweise auf externe Veranstaltungen.

Freitag, 12. November 2021, 19:30 Uhr

AUSFALL der Vorstellung

»Orpheus in der Unterwelt« – Musikalische Lesung

Krankheitsbedingt muss die Vorstellung leider entfallen!

Link zu Google-MapsTheater im Palais, 10117 Berlin, Am Festungsgraben 1

 

»Orpheus in der Unterwelt«

Musikalische Lesung

 

ACHTUNG! Krankheitsbedingt muss die Vorstellung leider entfallen!

Die musikalische Lesung von Hacks' Operette »Orpheus in der Unterwelt« am 12.11. im Theater im Palais muß krankheitsbedingt leider ausfallen. Sie wird zu einem späteren Termin, über den wir rechtzeitig informieren, nachgeholt.

 

Donnerstag, 11. November 2021, 19:30 Uhr

Mit Susanne Schäfer

Peter Hacks: Ein Gespräch im Hause Stein

Ein Gruß an unseren Hausnachbarn Goethe und das neue Romantik-Museum. Regie: Hannes Hametner Bühne Anne Habermann, Kostüm Erika Landertinger

Link zu Google-MapsVolksbühne im Großen Hirschgraben, 60311 Frankfurt am Main, Großer Hirschgraben 15

Weimar im Jahre 1786. Goethe hat sich fluchtartig nach Italien davongemacht. Der Monolog der tief enttäuschten Charlotte von Stein ist ein literarisches Meisterstück und eines der weltweit erfolgreichsten deutschen Bühnenwerke.

»Auf eine Annahme erübrigt sich wohl einzugehen: die Annahme, es könne zwischen Goethe und mir irgendetwas im Spiel gewesen sein, was den Namen Liebe verdient. Natürlich, jedermann hält es für erwiesen. Natürlich ist es Unsinn. «

Samstag, 06. November 2021, 15:00 Uhr

Film-Matinee

Neun Tage eines Jahres

Matinee „Verantwortung und Menschenbild“ – Filmvorführung und Gespräch: Dr. Detlef Kannapin im Gespräch mit Rudolf Jürschik, ehemaliger Chefdramaturg des VEB DEFA Studio für Spielfilme

Link zu Google-MapsKINO Brotfabrik, 13086 Ber­lin, Cali­ga­ri­platz 1

Matinee / Verantwortung und Menschenbild:

Neun Tage eines Jahres
(Devjat dnjej odnogo goda)

Spielfilm, UdSSR 1962; Regie: Michail Romm; Drehbuch: Michail Romm, Daniil Chrabrowizki; Kamera: German Lawrow; mit Alexej Batalow (Mitja), Tatjana Lawrowa (Ljolja), Innokenti Smotkunowski (Ilja) u.a.;

Produktion: Mosfilm, s/w, 111 min.; Großer Preis auf dem Filmfestival Karlovy Vary 1962.

 

In riesigen Industrieanlagen der UdSSR für Teilchenbeschleuniger wird an der friedlichen Nutzung der Atomkraft geforscht. Hier leben Menschen, die für eine Idee, eine Sache leben, die in ihrer Arbeit aufgehen – und sich nicht selten für sie opfern. Mitja Gusew und Ilja Kulikow sind zwei von ihnen, und zwischen ihnen die Physikerin Lolja, unentschieden in ihren persönlichen Gefühlen für beide. Mitja hat eines Tages bei einem geglückten Experiment einen Strahlenunfall, er kommt noch ein letztes Mal davon, aber er muss sehr vorsichtig sein. Lolja entscheidet sich deshalb für ihn. Sie heiraten, aber Mitja übersieht sie bald wieder, geht ganz in seiner Arbeit auf. Eines Tages kann er endlich den Nachweis für die Existenz von Neutronen bringen, doch diesmal hat er eine verhängnisvolle hohe Dosis Strahlen erhalten. (Detlef Kannapin)

Im Anschluss: Detlef Kannapin im Gespräch mit Rudolf Jürschik (von 1977 bis 1989 Chefdramaturg des VEB DEFA Studios für Spielfilme)

Eine Veranstaltung der Reihe „3 D – Deutsche Demokratische Dokumente“ der Peter-Hacks-Gesellschaft, in Kooperation mit der DEFA-Stiftung.

 

Eintritt: 8,- Euro, ermäßigt 6,- Euro

Karten erhalten Sie direkt bei der Brotfabrik online, per telefonischer Bestellung oder an der Abendkasse.

Hinweis: Aufgrund der geltenden rechtlichen Bestimmungen ist bedingt durch die Art der Veranstaltung und die örtlichen Gegebenheiten eine Teilnahme nur für Besucher erlaubt, die entsprechend den behördlichen Vorgaben vollständig geimpft oder genesen sind.

 

Mittwoch, 27. Oktober 2021, 18:30 Uhr

"Liebkind im Vogelnest"

Albrecht Goette liest Peter Hacks

Link zu Google-MapsBibliothek Prohlis, 01239 Dresden, Prohliser Allee 10

In einem gepflegten Garten mit seinen drei Regionen – der französischen mit ihren Statuen, der englischen mit seiner weiten Rasenfläche und dem Gemüsegarten mit seinen gewinkelten Beeten – leben Leberecht und Liebkind, verliebt wie nur je ein junges Paar aus der Märchenwelt, gemeinsam mit dem ebenso trägen wie treuen Hund Kasper. Doch durch das Verschwinden des Gartengottes ist eines Tages die ganze Ordnung bedroht. Der Schauspieler Albrecht Goette liest dieses wie eine Spieluhr aufgebaute Kunstmärchen des Schriftstellers Peter Hacks (1928– 2003), das wie die meisten Kinderbücher und Märchen des Autors voller Finten, Sprachspiele und Rätsel steckt.

Eintritt 4,00 € | Eintritt frei mit gültigem Benutzerausweis |

Reduzierte Platzanzahl | Anmeldung erforderlich: prohlis@bibo-dresden.de

Dienstag, 26. Oktober 2021, 19:00 Uhr

Filmreihe 3D

Bonner Pitaval – Die Affäre Heyde-Sawade

Eine weitere Folge des Fernseh-Pitavals des DFF in unserer Film-Reihe „3D – Deutsche Demokratische Dokumente“

Link zu Google-MapsCafé Sibylle, 10243 Berlin, Karl-Marx-Allee 72

Film-Veranstaltungsreihe „3D – Deutsche Demokratische Dokumente“:

Bonner Pitaval – Die Affäre Heyde-Sawade

Fernsehfilm von F. K. Kaul, Nationalpreisträger, und Walter Jupé, Nationalpreisträger
Drehbuch und Regie: Wolfgang Luderer, Nationalpreisträger
mit Walter Jupé, Martin Flörchinger, Marga Legal, Harry Hindemith u. v. a.

Prodkuktion: DFF, Erstsendung: 3. Juni 1963

In unserer Veranstaltung zeigen wir den Film in der ergänzten Fassung von 1970.

Die „Affäre Heyde-Sawade“ ist die erste Sendung des „Bonner Pitaval“, den wir in einer Reihe von sechs Fällen zeigen. Der Fernsehfilm behandelt einen in Westdeutschland nicht seltenen Fall: Ein Naziverbrecher taucht unter in der westdeutschen Gesellschaft. Es handelt sich um den unter Anklage des Massenmordes stehenden Nazi-Mediziner Dr. Werner Heyde.

Nicht ohne Grund wurde für die Sendung der jetzige Termin gewählt. Der Prozeß soll in diesen Wochen stattfinden. An Hand von unwiderlegbaren Fakten und Beweisen wird der Ablauf des Geschehens bis zur Inhaftierung Heydes dargestellt.(aus: FF – Funk und Fernsehen der DDR, 1. Juniheft 1963)

Am 18. Februar 1964 sollte in Frankfurt (Main) ein Prozess gegen einen Professor Werner Heyde wegen tausendfachen Mordes stattfinden. Am 13. Februar jedoch wurde im Zuchthaus Butzbach in Hessen der Hauptangeklagte unter mysteriösen Umständen tot aufgefunden. Und schon Stunden zuvor war der Mitangeklagte Tillmann aus dem Fenster eines achtstöckigen Kölner Hochhauses gestürzt worden. In beiden Fällen lauteten die Schlagzeilen der Westpresse: Selbstmord. Die beiden anderen Mitangeklagten waren bereits geflohen.

Die Furcht vor dem öffentlichen Prozeß, der nun nicht stattfinden konnte, die Angst vor der Aufdeckung von Hintergründen, nicht etwa vor einem Urteilsspruch (lächerlich niedrige Strafen!), ergriff auch höchste Regierungskreise ...

Die verbrecherische Rolle des Prof. Heyde Jahrzehnte zuvor – wie überhaupt die Vorgeschichte der Ereignisses des Jahres 1964 – klärt dieser authentische Fernsehfilm.(aus: FF dabei, 1. Dezemberheft 1970)

 

Eintritt: 5,- Euro, ermäßigt 3,- Euro

Kartenreservierung: (030) 36 46 49 15
Um eine Voranmeldung an kontakt@peter-hacks-gesellschaft.de wird gebeten.

 

Hinweis zu pandemiebedingten Schutzmaßnahmen: Aufgrund der geltenden rechtlichen Bestimmungen ist bedingt durch die Art der Veranstaltung und die örtlichen Gegebenheiten eine Teilnahme nur für Besucher erlaubt, die entsprechend den behördlichen Vorgaben vollständig geimpft oder genesen sind.