„Hacks in der Unterwelt“
– Das poetische Werk nach ’89

14. Wissenschaftliche Tagung der Peter-Hacks-Gesellschaft

Das Ende der DDR stellte für Peter Hacks einen wichtigen Einschnitt dar. Für ihn war die politische Zäsur 1989 zugleich eine poetologische. Dennoch ist das Werk des Dichters, das nach der Maueröffnung entstand, umfangreich. Mit ihm befasst sich die Hacks-Tagung 2021.

Seit seiner Übersiedlung in den sozialistischen deutschen Staat hatte Hacks auf dessen Bedeutung gebaut. Die politische Zäsur 1989 war für ihn zugleich eine poetologische. Seine Adaptionen von Jacques Offenbachs »Orpheus in der Unterwelt« verarbeiten die Lage, in die Hacks geraten war. Dennoch: Besonders in der ersten Hälfte der vierzehn Jahre, die Hacks nach der Maueröffnung noch lebte, entstand ein umfangreiches Werk, das alle für ihn relevanten Textgattungen umfasst. Neben mehreren Essays und Miszellen, zahlreichen Gedichten, einer Erzählung, einem Kinderroman sowie einer Handvoll Märchen sind das elf »Späte Stücke« und drei Dramoletts. Auch die späte Fassung des »Numa« fällt in die Zeit nach 1990. Wenn auch die Reihe von Inszenierungen dieser Stücke überschaubar ist, so sind sie doch ebenso wie die späten Gedichte immer wieder vom politischen Feuilleton rezipiert worden. Die Zahl wissenschaftlicher Analysen ist dagegen geringer. Dem will die geplante Tagung abhelfen.

Termin: Sonnabend, 13. November 2021
Ort:  Magnus-Haus, Berlin
Am Kupfergraben 7, 10117 Berlin-Mitte
10 Uhr bis 18 Uhr

Die Tagungsgebühr beträgt 30 Euro / ermäßigt 20 Euro

Die Anmeldung zur Teilnahme an der Tagung kann schriftlich, telefonisch oder per E-Mail bis 5. 11. 2021 erfolgen.

Sie ist zu richten an:

Peter-Hacks-Gesellschaft e. V.
Burkhard Schmidtke, Torstraße 6, 10119 Berlin, Telefon (030) 23 80 91 29, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Ausgewählte Referate der Tagung werden im Aurora Verlag veröffentlicht.


Weiterführende Informationen:

Hacks-Tagung 2021: „Hacks in der Unterwelt“ – Call for papers