Künstlerverfolgung in der DDR

Kurt Bork war der Verfasser eines Aufsatzes »Sprech-Kor-Dichtungen«, welcher 1929 in der kommunistischen »Neuen Bücherschau« erschienen war. Es waren Leute dieser Art, die in den Leitungen der kulturellen Einrichtungen der DDR saßen.

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Ist denn die Kunst wirklich nur dazu da, die verdammten albernen, vorübergehenden Peinlichkeiten einer Zeit vorzuführen oder ist sie nicht vielleicht dazu da, ausgehend von dem Material, das die Zeit anbietet, Lösungen zu finden und die Möglichkeiten einer Zeit zu untersuchen im Hinblick auf die Möglichkeiten, die die Menschheit als solche hat?
Peter Hacks

Christian Y. Schmidt im Gespräch bei der Peter-Hacks-Gesellschaft (Quelle: OSKINO/S. Bräuniger)Berlin, 22.12.2020.
„China, Marx und Peter Hacks“ war am Vorabend der diesjährigen Peter-Hacks-Tagung das Thema einer Diskussionsrunde, an der auch der Journalist und Schriftsteller Christian Y. Schmidt teilnahm. Einige der Fäden dieser Diskussion greift ein Gespräch mit Schmidt auf, das nun im YouTube-Kanal der Peter-Hacks-Gesellschaft zu sehen ist.

 

Schmidt beschäftigt sich seit seiner Jugend mit dem Reich der Mitte, ist mit einer Chinesin verheiratet und lebt seit mehr als 15 Jahren in der Volksrepublik. Und so vielfältig das Leben dort, so weit spannt sich auch der thematische Bogen: von Peter Hacks und seinem Stück „Der Bischof von China“ über Fragen der Armutsbekämpfung im Reich der Mitte und chinesischen Ansätzen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis hin zur Ein-China-Politik der Volksrepublik und deren Verhältnis zu Menschenrechten.

„hacks und heute: Innenansichten aus China – Ein Gespräch mit Christian Y. Schmidt“ – zu sehen ab sofort und in voller Länge im YouTube-Kanal der Peter-Hacks-Gesellschaft, der direkte Link dahin: https://youtu.be/ClI2plxA9vo