Leitwort

Der Komponist Baby Faber hatte sich in Hacks’ frühen Münchener Jahren ein wenig seiner angenommen, erzählte ihm auch manche Begebenheiten und Erlebnisse.

Als die Nazis in zunehmendem Maße auf die Rassenfrage zu sprechen kamen, hatte Faber für angezeigt befunden, für eine Weile in einer psychiatrischen Anstalt Unterkunft zu suchen.

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Alles Gute zum Fest! (Quelle: Eulenspiegel Verlag/Karoline Grunske)Zu den bevorstehenden Feiertagen und zum Jahreswechsel wünscht die Peter-Hacks-Gesellschaft allen Hacksfreundinnen und -freunden ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr. Gleichzeitig bittet sie mit einem kleinen Preisausschreiben um Mitwirkung bei der Klärung drängender Fragen.

 

Berlin, 22.12.2021.

 

Liebe Hacksfreundinnen und -freunde,

am 13. Dezember 1969 schreibt Peter Hacks, „der König Numa, über den ich jetzt eine schöne Komödie schreibe, schaffte den Monat März ab, weil der dem Kriegsgott Mars gewidmet war, und eröffnete lieber das Jahr mit dem Januar; denn der Gott Janus ist ein feiner alter Herr. Ich meinerseits hätte große Lust, den Dezember abzuschaffen. Diese Schinderei mit 1. dem eingebrochenen Winter, 2. der eröffneten Saison, 3. den Weihnachtsgeschenken und 4. den um sich greifenden Festivitäten –, diese Schinderei, sage ich, geht über das Zumutbare.“

Möge Ihnen allen im ausgehenden Jahr 2021 der Monat Dezember leicht werden. Abgeschafft ist er ja noch immer nicht, dabei sind die Zumutungen heute von ganz anderm Kaliber. Mit den Worten des Dichters: „Die Welt war schon mal heiler.“

Vielleicht denken Sie bei den Stichworten Peter Hacks und Jahreswechsel aber auch eher an den Antonplatz in Berlin, Herrn Piel und sein Bad oder an den alten Igel und den Siebenschläfer. Wie auch immer, letzteres ist für uns das Stichwort; wenn Sie gestatten, geben wir auch diesem Rundschreiben eine kleine Nutzanwendung oder besser vielleicht eine nützliche Anwendung mit. Denn wir möchten Sie im Rahmen eines kleinen Preisausschreibens bitten, über die folgenden Fragen nachzudenken und uns das Ergebnis Ihrer Überlegungen mitzuteilen:

Warum interessieren Sie sich für Hacks? Was begeistert Sie an Hacks? Warum sollte man unbedingt Hacks lesen, hören, sehen?

Schicken Sie uns Ihre Antworten auf diese Fragen – was Sie wollen, wie Sie wollen und soviel Sie wollen. Unter allen nutzbringenden Einsendungen, die uns bis zum 31. Januar 2022 erreichen, verlosen wir

     1 x Peter Hacks schreibt an »Mamama«.
          Der Familienbriefwechsel 1945–1999
     2 x Woher kommt die viele Dummheit auf die Welt?
          Briefe an Hansgeorg Michaelis 1944–1998
     3 x Leistung und Demokratie
          Genie und Gesellschaft im Werk von Peter Hacks

Schreiben Sie uns per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Post an Peter-Hacks-Gesellschaft e.V., Torstraße 6, 10119 Berlin. Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen.

Ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr – ohne Mars –
wünscht im Namen der Peter-Hacks-Gesellschaft

Ihr Matthias Oehme

 

Alles Gute zum Fest! (Quelle: Eulenspiegel Verlag/Karoline Grunske)