Die Julklapp-Organisation

Die Golden Sixties der DDR, in denen die Wirtschaft gedieh, die Kultur blühte und die Parties rauschten, sind in Hacks' Erinnerung verkörpert in Gestalt des Julklappkränzchens. Die hauptsächlichen Cadres des Kränzchens waren vier Ehepaare, Hacks und Wiede, Manfred Krug und seine Frau Ottilie, Guy de Chambure und die Schauspielerin Christine Gloger vom Berliner Ensemble und die Nichtdrehbuchautoren Heinz Kahlau und Gisela Steineckert; die letztern lebten von Drehbüchern, welche die Defa regelmäßig ankaufte, aber niemals verfilmte.

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Ein klarer Kopf wie Hacks arbeitet unabhängig davon, ob seine Klugheit Konjunktur hat oder nicht.
Wiglaf Droste

Titelbild des Films »Die alte neue Welt« (Quelle: DEFA)45 Jahre nach seiner Entstehung kommt in der ersten Woche des neuen Jahres »Die alte neue Welt« von Annelie und Andrew Thorndike wieder auf die Leinwand: am 6. Januar im Roten Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.

 

Berlin, 28.12.2021.

 

Anlässlich der XXVII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz 2022 und der Liebknecht-Luxemburg-Ehrung am 9. Januar 2022 lädt die DKP in Kooperation mit der Peter-Hacks-Gesellschaft zum kulturellen Roten Donnerstag in den Roten Salon der Volksbühne Berlin am Rosa-Luxemburg-Platz ein. Gezeigt wird der DEFA-Dokumentarfilm »Die alte neue Welt« von Annelie und Andrew Thorndike.

Filmische Weltbetrachtung und Aufklärung waren in der Tat das kommunistische Credo des Ehepaars Thorndike, wie es hier in ihrer letzten gemeinsamen Regiearbeit zum Ausdruck kommt: Eine Zeitreise durch die Geschichte der Erde zeigt eindrucksvoll wie die Entwicklung von Naturwissenschaft, Technik und Gesellschaft in engstem Zusammenhang wirken, um die brennenden sozialen Probleme der Welt zu lösen. Ein berühmtes und nach wie vor sehr aktuelles Filmwerk, das international große Beachtung fand.

Ausführliche Informationen zu dieser Veranstaltung finden sich im Veranstaltungskalender der Peter-Hacks-Gesellschaft.