Künstlerverfolgung in der DDR

Kurt Bork war der Verfasser eines Aufsatzes »Sprech-Kor-Dichtungen«, welcher 1929 in der kommunistischen »Neuen Bücherschau« erschienen war. Es waren Leute dieser Art, die in den
Leitungen der kulturellen Einrichtungen der DDR saßen.

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(Quelle: Eulenspiegel Verlagsgruppe/Buchgut/Schumann)»›Hacks in der Unterwelt‹ – Das poetische Werk nach ’89« war das Thema der Vierzehnten wissenschaftlichen Tagung der Peter Hacks Gesellschaft im November 2021. Nun ist im Aurora Verlag das Hacks Jahrbuch 2022 erschienen, in dessen Mittelpunkt die Beiträge der Tagung stehen.

 

Berlin, 11.11.2022.

Wo steht ein Dichter, wenn ihm der Boden entzogen ist? Welche Fragen stellt er, wenn die Weltlage seine Fragen erledigt hat? Wo findet er Antrieb, wenn wegfällt, was sein Antrieb war? Oder wie Peter Hacks es selbst formulierte: »Was geht, wenn nichts geht?« Mit der DDR verlor Hacks nicht nur politisch, sondern auch beruflich seine Grundlage, denn die von ihm gesetzte Klassik setzte ihrerseits eine entwickelte sozialistische Gesellschaft voraus. Und dennoch hörte Hacks nach 1990 nicht auf zu dichten. Dramen, Dramolette, zahlreiche Erzählungen, Essays und Gedichte entstanden. Sie stellten sich den Fragen der neuen Zeit und sind zugleich geprägt von den Maßstäben der alten.

Mit Hacks' Schaffensperiode nach 1989 befasste sich die vierzehnte wissenschaftliche Tagung der Peter-Hacks-Gesellschaft im November 2021. Die Vorträge der Tagung erscheinen im Jahrbuch nun in gedruckter Form; Dokumente, Rezensionen und weitere Textbeiträge ergänzen den Band.

»Hacks-Jahrbuch 2021«, herausgegeben von Kai Köhler, mit Beiträgen von Kai Köhler, Felix Kupfernagel, Nikon Kovalev, Jakob Ole Lenz, Jürgen Pelzer, Ken Merten, Detlef Kannapin, Rayk Wieland, Heinz Hamm, Leonore Krenzlin, Gunther Nickel, Marcus Dick, Silke Flegel und Marco Tschirpke. (bsj)

 

Weitere Informationen auch unter: www.eulenspiegel.com/verlage/aurora