Eine Pinselei

Peter Hacks wollte eine Lesung von Thomas Mann in München besuchen und fand sie ausverkauft. Er bezog an der Eingangstür Posten, und als der Dichter erschien, hielt er ihm das Couvert eines Briefes entgegen, das er für den Notfall eingesteckt hatte. Sie lassen mich nicht hinein, klagte er, beleidigt, wie er sich fühlte.

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Ist denn die Kunst wirklich nur dazu da, die verdammten albernen, vorübergehenden Peinlichkeiten einer Zeit vorzuführen oder ist sie nicht vielleicht dazu da, ausgehend von dem Material, das die Zeit anbietet, Lösungen zu finden und die Möglichkeiten einer Zeit zu untersuchen im Hinblick auf die Möglichkeiten, die die Menschheit als solche hat?
Peter Hacks

Peter Hacks in den 1980er Jahren (Quelle: Eulenspiegel Verlag)

»Die Aussichten im Tunnel« –
Peter Hacks und die DDR nach Ulbricht

3. und 4. November 2023

16. Wissenschaftliche Tagung
der Peter-Hacks-Gesellschaft

mit dem Vorabendprogramm

»Jona«

Trauerspiel in fünf Akten

von Peter Hacks

 

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