Der Wohnraum ist knapp, die Mieten steigen in ungekannte Höhen, private Wohnungskonzerne streichen Rekordgewinne ein – und Tausende leben auf der Straße. Die Wohnraumsituation in der deutschen Hauptstadt ist katastrophal. Dass dies alles nicht so sein muss, belegt eine neue Studie der IF DDR. Am 10. September stellen wir sie im Café Sibylle vor.
Berlin, 01.09.2026.
Martin Küpper, Co-Autor der neuen Studie der Internationalen Forschungsstelle DDR (IFDDR), führt in die Geschichte und Realität des DDR-Wohnungswesens. Von den städtebaulichen Grundlagen der frühen von Kriegstrümmern versehrten DDR über die Industrialisierung des Bauens, bis zum Alltag in den Hausgemeinschaften und Neubaugebieten. Die Untersuchung von Erfolgen und Problemen wird, insbesondere vor der weiterhin ungelösten Wohnungsfrage in Berlin, heute wieder höchst produktiv.
Vortrag von und anschließende Diskussion mit Martin Küpper
10. September 2026, 19.30 Uhr
Café Sibylle, Karl-Marx-Allee 72, 10243 Berlin
Einritt: frei, Spende erbeten
(bsj)


