Der Mann ist mir anstrengend vollkommen vorgekommen. Zu wissen schien er alles. Und zu können, selbst wenn das nicht logisch klingt, noch mehr.
Hermann Kant, Schriftsteller

Peter Hacks mit Ehefrau Anna Elisabeth Wiede - Foto von Edith Rimkus-Beseler

Herzlich Willkommen

Peter Hacks kennenzulernen lohnt sich aus vielen Gründen. Die ihn bereits kennen, wissen das. Für diese bedeutet unsere Seite eine zusätzliche Informationsquelle und eine Bestätigung ihrer Zuneigung. Für alle anderen aber kann und soll sie die Möglichkeit schaffen, mehr über einen bedeutenden, denkscharfen und sprachmächtigen Dichter zu erfahren. In den ästhetischen und politischen Kämpfen des ausgehenden 20. Jahrhunderts stand Hacks auf der Seite der Kunst, der Schönheit, der Liebe, des Genusses und des Sozialismus. Seine Werke, viel gespielt und gut ediert, sind ein großer literarischer Schatz, bei dessen Hebung und Bewahrung die Peter-Hacks-Gesellschaft mit ihren zahlreichen Aktivitäten einen Beitrag leisten möchte.

 
4. wissenschaftliche Hacks-Tagung – »Heitere Spiele über den Ausgang der Geschichte«

Peter Hacks und die Komödie im Kalten Krieg am 4. und 5. November 2011 im Magnus-Haus Berlin

Die Referate der Tagung werden im Februar 2012 im Aurora Verlag veröffentlicht.

Ein zusammenfassender Bericht von Jana König

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Hamburger Streitgespräche in der jungen Welt

Thiel Ja Nein SagerIn der gestrigen Ausgabe der jungen Welt hat Jens Mehrle den Gesprächsband »Ja-Sager oder Nein-Sager« (Hrsg. Jens Thiel) vorge-stellt: »Der saure und der faule Apfel«.

Ein brisantes Zeugnis deutsch-deutscher Zeit- und Literatur-geschichte »Ja-Sager oder Nein-Sager«: Sollen, ja dürfen Schriftsteller die Politik ihres Staates bejahen? Oder müssen sie sich kritisch zu ihr verhalten? Bereits die Vorgeschichte des Streitgesprächs, zu dem DIE ZEIT im Frühjahr 1961 einlud, sorgte für Aufsehen: Eine vom Deutschen PEN-Zentrum Ost und West 1960 geplante Zusammenkunft prominenter Autoren aus beiden deutschen Staaten war vom Hamburger Polizeisenator verboten worden.

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Anekdoten
Früherkennung

Au dem berühmten Theaterdichter Peter Hacks kam im Sommer 1956 ein Anfänger. Er führte zwei Einakter, »Der Lohndrücker« und »Die Korrektur«, mit sich; er forderte Hacks auf, ihn höheren Ortes zu empfehlen und ihm Geld zu verschaffen.

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Von »störungsfreier« Kunst und dem »Verfall des Theaters«

Hacks_Theater_BiedermeierPeter Hacks unternahm in seiner bislang unveröffent-lichten Dissertation über »Das Theater des Biedermeier (1815–1840)« vom 13. August 1951 nicht weniger als den Versuch, »ein vollständiges Bild eines kulturgeschichtlichen Abschnitts zu vermitteln«. Die Untersuchung widmet sich dem gesellschaftlichen Stellenwert des Theaters, seinen soziologischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen und schließlich dem »Verfall« des Theaterlebens in dieser Epoche. Indem Hacks sich populären Gattungen zuwendet, leistet er nicht zuletzt einen frühen Beitrag zur Erforschung der ­Massen- und Trivialliteratur.

Das Buch »Das Theater des Biedermeier (1815–1840)« ist ab 10. August im Handel erhältlich!