Ist denn die Kunst wirklich nur dazu da, die verdammten albernen, vorübergehenden Peinlichkeiten einer Zeit vorzuführen oder ist sie nicht vielleicht dazu da, ausgehend von dem Material, das die Zeit anbietet, Lösungen zu finden und die Möglichkeiten einer Zeit zu untersuchen im Hinblick auf die Möglichkeiten, die die Menschheit als solche hat?
Peter Hacks
Veranstaltungen

Hier sehen Sie eine Übersicht der kommenden Veranstaltungen und Aufführungen im Zusammenhang mit Peter Hacks. Es handelt sich um Veranstaltungshinweise der Peter Hacks Gesellschaft und Hinweise auf externe Veranstaltungen, die auch auf www.facebook.com/habbemaberlin angezeigt werden.

Dienstag, 22. April 2014, 19:30 Uhr

Gesundheit und medizinisch-industrieller Komplex

Buchvorstellung mit Karl Hartmann

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

Die Unterwerfung des Gesundheitswesens unter die Gesetze des Marktes führt einerseits zu rasanter Entwicklung der Profitmaximierung, andererseits werden immer mehr Menschen Opfer einer Mehrklassenmedizin. Der Autor analysiert die Gesundheitspolitik und benennt die Veränderungen, die dringend nötig sind.
Karl Hartmann, einst Professor an der HfÖ, publizierte zu Problemen der Reproduktion, der Forschung und Entwicklung in der Industrie sowie zu modernen Schlüsseltechnologien, insbesondere zu Biotechnologie, Roboter-, Laser- und Medizintechnik im Zusammenhang mit der sozialen Entwicklung; er war von 1991 bis 2006 als Dozent tätig.

Eintritt: 6 Euro / ermäßigt 4 Euro

Donnerstag, 24. April 2014, 19:30 Uhr

»… die Götter arbeitslos gemacht.«

Peter Hacks und die Klassik

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

Im vergangenen November fand die sechste Tagung der Peter-Hacks-Gesellschaft zum Thema »… die Götter arbeitslos gemacht. Peter Hacks und die Klassik« statt. Nun sind – ergänzt durch weitere Beiträge – die Referate des Symposiums erschienen.
Der Herausgeber Kai Köhler stellt den Band vor und diskutiert mit Johannes Oehme und Martin Küpper die Ergebnisse der Tagung, Perspektiven der Forschung und den Stellenwert von Klassik in gegenwärtigen Auseinandersetzungen.

 Eintritt: 5 Euro / ermäßigt 3 Euro
(Die Ermäßigung gilt für Vereinsmitglieder, Schüler, Studenten, Auszubildende, Empfänger von ALG II)

Dienstag, 29. April 2014, 20:00 Uhr

Präsentation der DVD-Box

Zum Werk von H&S

Wir zeigen: »Geisterstunde - Auge in Auge mit dem Mittelalter« (DDR-TV 1967, 76 min). Im Anschluß: Detlef Kannapin im Gespräch mit Walter Heynowski und Ralf Schenk.

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

Walter Heynowski, geboren 1927 und Gerhard Scheumann, geboren 1930 zählen zu den wichtigsten Dokumentarfilmern der DDR. Ursprünglich vom Journalismus kommend, drehten sie seit Mitte der 1960er-Jahre gemeinsam Filme.
In 25 Jahren entstanden mehr als 70 Dokumentarfilme, die vielfach ausgezeichnet worden sind. »H&S« wurde zur eigenständigen Marke, die den DDR-Dokumentarfilm im Ausland bekannt machte. Leitgedanke fast aller Filme von Heynowski und Scheumann ist die Auseinandersetzung mit dem Imperialismus auf der Welt.
'Absolut medien' präsentiert heute die 5er DVD-Box mit vielen wichtigen H&S-Werken. Vor dem zeitgeschichtlichen und biografischen Hintergrund, als politische Zeichen ihrer Ära – und als spannende ästhetische Versuchsanordnungen, bleiben die Filme wichtige Dokumente zur Erschließung von Geschichte und Gegenwart.

Reihe: 3 D - Deutsche Demokratische Dokumente, in Kooperation mit der DEFA-Stiftung

 Eintritt: 6 Euro / ermäßigt 4 Euro
(Die Ermäßigung gilt für Vereinsmitglieder, Schüler, Studenten, Auszubildende, Empfänger von ALG II)

Dienstag, 06. Mai 2014, 20:00 Uhr

»Der Clown Gottes«

Film von Frank Schleinstein (NDR/ORB, 45 Min.) Erstsendung Dezember 2002

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

Der Titel »Clown Gottes« stammt aus den Tagebüchern des Tänzers Vaclav Nishinsky, die er in den Jahren seiner geistigen Umnachtung geschrieben und in denen er sich selbst als  CLOWN GOTTES bezeichnet hatte. Der Choreograf Dietmar Seyffert schenkte seinem Sohn Gregor zu dessen 18. Geburtstag die Choreografie »Clown Gottes« nach der Musik des Balletts »Frühlingsopfer« von Igor Strawinsky: einen Soloabend, der dem Ansehen Nishinskys gewidmet war.
Regisseur Frank Schleinstein schrieb mit Unterstützung von Gregor und Dietmar Seyffert ein filmisches Drehbuch. Gedreht wurde in der ehemaligen Zentralküche der Lungenheilanstalt Beelitz-Heilstätten, im Festsaal der Sowjetarmee auf dem gleichen Gelände und in winterlichen Außenambiente.

 Eintritt: 6 Euro / ermäßigt 4 Euro
(Die Ermäßigung gilt für Vereinsmitglieder, Schüler, Studenten, Auszubildende, Empfänger von ALG II)