Hier sehen Sie eine Übersicht der zurückliegenden Veranstaltungen. Es handelt sich um Veranstaltungshinweise der Peter Hacks Gesellschaft und Hinweise auf externe Veranstaltungen.

Mittwoch, 12. Juni 2019, 19:00 Uhr

DA CAPO FÜR DIE LEICHE

Lesung mit Peter Reusse und Sigrid Göhler

Geschichten über Schauspieler und andere Merkwürdigkeiten

Link zu Google-MapsCafé Sibylle, 10243 Berlin, Karl-Marx-Allee 72

Sigrid Göhler liest Gedichte aus Reusses Buch UNBERECHTIGTE ENTFERNUNG - und Peter Reusse aus seinem Buch "DA CAPO FÜR DIE LEICHE ". Gemeinsam nehmen sie ihre Gäste mit auf eine Zeitreise... und natürlich gibt es, an welchem Ort auch immer sich ein Drehstab niederlässt, die berühmten Turbulenzen, Unwägbarkeiten, kuriosen Situationen.
Die beiden bekannten und beliebten Schauspieler greifen auf einen reichen Fundus aus Anekdoten und Geschichten zurück, die sie bei ihrer Arbeit an unzähligen Kino- und Fernsehfilmen, Hörspiel- und Plattenproduktionen gesammelt haben.

Kartenreservierung: 030/23 80 91 29 / kontakt@peter-hacks-gesellschaft.de

Mittwoch, 12. Juni 2019, 19:30 Uhr

Peter Hacks

Das musikalische Nashorn

und andere Tiergeschichten

Link zu Google-MapsKöriser Lesebühne im »Schwalbennest«, 15746 Groß Köris, Am Karbuschsee 2

Musikalische Lesung mit Christian Steyer

Er spielt, komponiert, schreibt, spricht und singt. Christian Steyer ist ein echtes Allround-Talent. Mit struppiger Löwenmähne und charmantem Lächeln verzaubert er sein Publikum. Und wer wäre besser geeignet, die schönsten Tier-Geschichten von Peter Hacks zu präsentieren, als die unverwechselbare Stimme der MDR Kult-Serie »Elefant, Tiger & Co.«? »Das musikalische Nashorn« gelesen von Christian Steyer, ist eine wundersame Fantasiereise für alle, die Lust haben, zu lauschen, zu schmunzeln und in eine phantastische Welt zu tauchen.

Sonntag, 09. Juni 2019, 16:30 Uhr

Peter Hacks oder:

Nichtengagierte Literatur engagierter Literaten

Lesung und Gespräch mit Dr. Kai Köhler, Lea Fresmann und Mathias Löber

Link zu Google-MapsJugendpark, Kulturpavillon, 51063 Köln, Sachsenbergstraße

Mit Peter Hacks (1928 – 2003) ist ein großer DDR-Dramatiker fast völlig aus der Theaterlandschaft getilgt worden. Seine „Sozialistische Klassik“ ist nicht kompatibel mit der Diktatur jenes Bürgertums, die Hacks nicht verzeiht, dass dieser für den „sauren Apfel“ Realsozialismus bis Lebensende Partei ergriff, statt den „faulen Apfel“ Imperialismus zu umarmen. Dabei ist seine Kunst keine einfache AgitProp-Literatur, trotzdessen er sich stets in Essays und Artikeln im Klassenkampf positionierte. Seine Dramen sind realistisch, weil er nicht einfach das Bestehende abbilden wollte, sondern seine Figuren den Konflikt zwischen gegenwärtigen Zwängen und möglichen Entwicklungen austragen. Über eine kontroverse Figur der deutschen Theaterlandschaft diskutieren der Literaturwissenschaftler und Publizist Dr. Kai Köhler, Lea Fresmann und Mathias Löber (beide Gesellschaft für dialektische Philosophie). Obendrein gibt’s mit einer Lesung einen direkten Einblick in Hacks’ Werk.

Donnerstag, 06. Juni 2019, 19:30 Uhr

Peter Hacks

Der Frieden

Regie: Ralf-Peter Schulze

Link zu Google-MapsTheater Freiberg, 09599 Freiberg, Borngasse 1

In Griechenland herrscht schon so lange Krieg, dass sich niemand mehr an seine Ursachen erinnern kann. Ein griechischer Bauer reitet auf einem sagenhaften Mistkäfer in den Olymp – um die Friedensgöttin zu befreien, die in einer Schlucht mit anderen dem Frieden verpflichteten Göttinnen vom Kriegsgott gefangen gehalten wird. Dank der Schlauheit und dem Witz des Bäuerchens wird auch die Ursache der Gefangennahme aufgeklärt: Es soll ordentlich am Krieg verdient werden. Doch dem Frieden gelingt es letztendlich, Lebensfreude unter die Menschen zu bringen. Ein unbezahlbarer Schatz. Peter Hacks (1928-2003) war einer der meist gespielten, bedeutendsten Dramatiker und Essayisten der DDR, Der Frieden wurde 1963 im DT uraufgeführt.

Freitag, 31. Mai 2019, 20:00 Uhr

Komödie v. Saul O’Hara

Inspektor Campbells Letzter Fall

Saul O’Hara ist ein Pseudonym des Dramatikers Peter Hacks (1928–2003) und seiner Frau Anna Elisabeth Wiede.

Link zu Google-MapsBerliner Kriminaltheater, 10243 Berlin, Palisadenstr. 48

Inspektor Campbell will nicht eher in den Ruhestand gehen, bevor er nicht zwei Fälle geklärt hat, die ihn bereits seit langem beschäftigen. Aber wie überführt man einen charmanten, cleveren sechsfachen Gattenmörder und eine raffinierte, verführerische sechsfache Gattenmörderin? Campbell findet den richtigen Dreh: Er bringt die beiden dazu, einander zu heiraten. Fortan wird der Zuschauer von dem Duell zweier Ebenbürtiger in Atem gehalten, die sich auf ihr tödliches Metier verstehen.

Inszenierung: Kaspar Eichel
Ausstattung: Manfred Bitterlich