Eine Pinselei

Peter Hacks wollte eine Lesung von Thomas Mann in München besuchen und fand sie ausverkauft. Er bezog an der Eingangstür Posten, und als der Dichter erschien, hielt er ihm das Couvert eines Briefes entgegen, das er für den Notfall eingesteckt hatte. Sie lassen mich nicht hinein, klagte er, beleidigt, wie er sich fühlte.

Weiterlesen ...

9783359025443Peter Hacks und die Revolution in der Literatur 
des 20. Jahrhunderts
Kai Köhler (Hrsg.)

320 Seiten, brosch.
Buch 
25,– €

ISBN 978-3-359-02544-3


2017, zum 100. Jahrestag, widmete sich die literaturwissenschaftliche Tagung der Peter-Hacks-Gesellschaft dem Verhältnis des DDR-Dichters zu Revolutionen insgesamt.

Wie veränderte sich seine Sicht auf die politische und gesellschaftliche Wirkung des Theaters von der »didaktischen« über die »klassische« Dramatik bis hin zu den resignativen Tendenzen des Spätwerks? Welche Rolle spielte die Französische Revolution für Peter Hacks und die DDR-Dichtung? Wie verhielt sich Hacks zu den Sichtweisen von Hegel und Lukács? Welche Rolle spielten die Ost-West-Beziehungen und der Kalte Krieg? Und was hielt Peter Hacks in der Zeit seit der Wende 1989 für revolutionär oder konterrevolutionär?

Mit Texten von Felix Bartels, Marcus Dick, Hans-Edwin Friedrich, Jakob Hayner, Kai Köhler, Johannes Oehme, Arnold Schölzel, Leonore Sell, Klaus Rek, Gregor Schäfer u.a.