Hier sehen Sie eine Übersicht der zurückliegenden Veranstaltungen. Es handelt sich um Veranstaltungshinweise der Peter Hacks Gesellschaft und Hinweise auf externe Veranstaltungen.

24. März 2011, 19:30 Uhr

Lesung im HABBEMA

Lesung im Rahmen des Lesemarathons des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS) Menschen, Tiere, Fabelwesen, Feen und Erscheinungen mit zwei, vier oder mehr Beinen

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mühlhauser Str. 6 - Hofgebäude/ Ecke Prenzlauer Allee

Es lesen: Jörg Aufenanger, Hans-Jochen Frühauf, Ulrich Karger, Christina Koenig, Marina Krug, Harald Linstädt, Silke Riemann, Hanah Thiede, Michael-André Werner
Moderation: Monika Ehrhardt-Lakomy
12. März 2011, 19:30 Uhr

Lesung

Wiglaf Droste – »Wasabi dir nur getan?«

Link zu Google-MapsLiteraturhaus Rostock, 18057 Rostock, Doberaner Straße 21

In feiner Sprache werden Tragödien wie das Draußenrauchen, die Übergangsjacke, der Pilgerstrom oder servile Servicekräfte gutgelaunt und kenntnisreich abgefertigt, zugleich Johnny Cash, Bob Dylan, Peter Hacks, und Joachim Ringelnatz mit Hingabe gepriesen. Wiglaf Droste ist als publizistischer Provokateur und gnadenloser Satiriker gefürchtet, als Humorist und Lyriker für seine Treffsicherheit und literarische Brillianz geschätzt.

Eintritt: 9-12 €
11. März 2011, 18:00 Uhr

Lesung

Wiglaf Droste liest Gedichte von Peter Hacks

Ein NDR-Literaturcafé moderiert von Ernst-Jürgen Wahlberg, begleitet und ergänzt von Danny Dziuk

Link zu Google-MapsKoeppenhaus, 17489 Greifswald, Bahnhofstraße 4

Am 21. März wäre er 82 Jahre alt geworden, doch schon zu seinen Lebzeiten wusste der Dichter Peter Hacks, dass Meriten erst nach dem Tod großzügig verteilt werden. Er spottete entsprechend: »Ruhm und Glanz sind mir gegeben. Staunen brandet zu mir hin. Teufel auch, das wird ein Leben, Wenn ich erst gestorben bin.« Die Verse waren prophetisch. Seit seinem Tod am 28. August 2003 ist öffentlich weit mehr und viel freundlicher die Rede von Hacks als in den letzten Jahren seines Lebens.

Im Gespräch mit Ernst-Jürgen Walberg, Kulturchef bei NDR 1 Radio MV, spricht Wiglaf Droste über seine Faszination zu Peter Hacks, trägt Hacks-Texte vor und liest aus seinem neuen Buch »Auf sie mit Idyll«.

Eintritt: 8-12 €
22. Februar 2011, 19:30 Uhr

Ein Erich-Mühsam-Abend

»Sich fügen heißt lügen«

Erich-Mühsam-Abend mit dem Schauspieler Bernd Ludwig und dem Musiker und Komponisten Hannes Zerbe

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Str. 6 - Hofgebäude/ Ecke Prenzlauer Allee

Literarisch-musikalische Lesung mit Texten des Dichters Erich Mühsam
Humor und politisches Engagement verbanden sich zu einer außergewöhnlichen Mixtur an Zartheit und Menschlichkeit in dem schriftstellerischen Werk Erich Mühsams.

Mit einer musikalisch-literarischen Revue wird an ihn erinnert: An diesen unbeugsamen Menschen der Berliner und Münchner Bohème, der mit seinen Gedichten und kleinen Prosatexten das Publikum gleichermaßen zum Lachen und zum Nachdenken brachte.
Der mit großer Leichtigkeit bissig war, ohne verbissen zu wirken.

Erich Mühsam gehörte – als Jude und „Anarchist“ – zu den ersten Opfern der Nationalsozialisten nach ihrer Machtergreifung 1933.

09. Februar 2011, 19:30 Uhr

Lesung und Filmvorführung

»Musen« von Peter Hacks im HABBEMA

Link zu Google-MapsHABBEMA, 10405 Berlin, Prenzlauer Allee 230/Ecke Mülhauser Straße

Wie manche antike Überlieferung, so kennt auch Peter Hacks nur vier Musen. Sie treten in seinem Vier-Episoden-Stück auf: Goethes Köchin, die Frau des Dichters Stieglitz, Wagners Muse Cosima und - Schmeckebier. Letztere ist Toilettenfrau im Staatsratgebäude und trifft dort zur Jahrtausendwende den Helden ihrer rosafarbenen 68er Erinnerungen, den Staats-Maler Pfitzner. Auch er hängt seinen romantischen Erinnerungen nach. Und als das Fernsehen der DDR »Musen« aufzeichnete, hielt es die Begegnung Schmeckebier-Pfitzner für nicht sendefähig. Aufgezeichnet wurden nur die ersten drei Teile, in den Rollen jeweils Karin Gregorek, Eberhard Esche und Wolfgang Hoßfeld.

Im »Habbema« wird die Fernsehaufzeichnung gezeigt und der vierte Teil des Stücks wird danach gelesen, von Cox Habbema, Wolfgang Hoßfeld und Rudi Lenk.