Hier sehen Sie eine Übersicht der zurückliegenden Veranstaltungen. Es handelt sich um Veranstaltungshinweise der Peter Hacks Gesellschaft und Hinweise auf externe Veranstaltungen.

Sonntag, 13. November 2016, 16:00 Uhr

Peter Hacks

 EIN GESPRÄCH IM HAUSE STEIN

ÜBER DEN ABWESENDEN HERRN VON GOETHE mit Barbara Schnitzler (Deutsches Theater Berlin)

Link zu Google-MapsHoftheater Dresden, 01328 Dresden / OT Weißig, Hauptstr. 35

Regie: Helfried Schöbel

Koproduktion mit dem Goethe-Theater Bad Lauchstädt und der Villa Teresa Coswig

„Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe“ wurde 1976 mit riesigem Erfolg im Kleinen Haus des Staatstheaters Dresden uraufgeführt. Traute Richter war Charlotte, Klaus Dieter Kirst führte Regie. Nun kehrt das Drama nach Dresden zurück. In Hoppes Hoftheater erlebte es seine umjubelte Premiere.
Die Aufführung hat Staatstheater-Qualität. Regisseur Helfried Schöbel vertraut in seiner vierzigsten(!) Hoftheater-Inszenierung der Kraft und Schönheit des Stückes und der hinreißenden Darstellungskunst von Barbara Schnitzler. (SZ)

Kartentelefon : 03512506150

Samstag, 12. November 2016, 10:00 Uhr

9. wissenschaftliche Hacks-Tagung

Machen Sie nicht weiter so

Link zu Google-MapsMagnus-Haus, 10117 Berlin, Am Kupfergraben 7

Hacks in Dialog und Kontroverse mit Kollegen

Vorträge:
Dr. Ronald Weber: Hacks und Hartmut Lange/Heiner Müller,
Dr. Leonore Krenzlin: Hacks und Wolf Biermann
Wiglaf Droste: Hacks und James Krüss
Prof. Dr. Gunther Nickel: Hacks und Heiner Müllers »Macbeth-Schändung«  
Prof. Dr. Bernd Leistner: Hacks und die Klassikfraktion in der DDR
Ira Leona Klinkenbusch: Hacks und der Pankower Literaturzirkel
Dr. Detlef Kannapin: Hacks und die BRD
Dietmar Dath: Dank an Hacks

Tagungsgebühr: 30 Euro / ermäßigt 20 Euro
Anmeldung: schriftlich, telefonisch oder per E-mail bis 7. November an:
Peter-Hacks-Gesellschaft e.V., Markgrafenstr. 36, 10117 Berlin?
Tel. 030-23 80 91 29, E-mail: j.becker@peter-hacks-gesellschaft.de

Freitag, 11. November 2016, 19:30 Uhr

DER WELT EIN EI LEGEN

Lesung aus Anlass der 9. Peter-Hacks-Tagung

Link zu Google-MapsLiteraturforum im Brecht-Haus, 10117 Berlin, Chausseestraße 125

Die Schwärze der Welt im Eingang des Tunnels.
Essay (1990)

Die Höflichkeit der Genies.
Dramolett (199)
mit Helga Werner, Albrecht Goette, Jochen Kretschmer
Leitung: Jens Mehrle

Im Essay "Die Schwärze der Welt im Eingang des Tunnels" sucht Hacks bei seinen Kollegen Benn, Beckett, Brecht, Chandler, Enzensberger, Goethe, Grabbe, Grimmelshausen, Huxley, Keller, KLeist, Kunert, Schmidt, Shakespeare Antwort auf die Frage: "Wie, wenn die Menschheit zur Zeit eben nicht gerettet sein will, die Kunst retten?"
Im Dramolett "Die Höflichkeit der Genies" begegnen sich Menuhin und Einstein darin, ihre Arbeit zu tun, "wie sie gemacht werden muß", und erweisen sich in ihren Liebesdiensten als Helden ihrer Zeit und Kollegen des Dichters.

Eintritt: 8 Euro / ermäßigt 6 Euro
Kartenreservierung: tel. 030/23 80 91 29 oder per Email: kontakt@peter-hacks-gesellschaft.de

Sonntag, 06. November 2016, 16:00 Uhr

Romantikkritik bei Goethe und Peter Hacks

»Das Klassische nenne ich das Gesunde und das Romantische das Kranke.«

Link zu Google-MapsFaust-Museum, 75438 Knittlingen, Kirchplatz 2

Vortrag von Prof. Dr. Gunther Nickel
Sonntag, 30. Oktober 2016, 16:00 Uhr

Peter Hacks

 EIN GESPRÄCH IM HAUSE STEIN

ÜBER DEN ABWESENDEN HERRN VON GOETHE mit Anika Mauer

Link zu Google-MapsRenaissance-Theater Berlin, 10623 Berlin, Knesebeckstr. 100

Regie: Johanna Schall, Bühne: Horst Vogelgesang, Kostüme: Petra Kray

Nach zehn, scheinbar in Eintracht verlaufenen Jahren, verläßt Goethe 1786 Weimar, über Nacht, heimlich, ohne Abschied oder Erlaubnis. Seine Geliebte, Charlotte von Stein, sieht sich nun ihren Gefühlen und den Vorwürfen ihres Gatten gegenübergestellt. Das ist die Szenerie für einen der „faszinierendsten Monologe, die in deutscher Sprache nach 1945 geschrieben worden sind“ urteilt die Frankfurter Rundschau. Das Publikum erlebt den Dichterfürsten aus einer erfrischend anderen Perspektive, denn er wird nicht von Historikern, sondern von einer liebenden, aber verletzten Frau beschrieben: Goethe als eitler Zeitgenosse, als Hypochonder, als Versager in der Liebe, der es nur versteht, seine Abenteuer literarisch auszubeuten. Sich selbst sieht Charlotte von Stein als diejenige, die aus einem Sturm-und-Drang-Flegel einen einigermaßen brauchbaren Menschen gemacht hat ...

EIN GESPRÄCH IM HAUSE STEIN ÜBER DEN ABWESENDEN HERRN VON GOETHE ist einer der erfolgreichsten deutschen Theatertexte des 20. Jahrhunderts: Er wurde an gut 200 deutschen Theatern und in 21 Ländern der Welt gespielt und selbst Marcel Reich-Ranicki hatte nichts zu meckern: Er nahm das Stück 2004 in seinen Kanon der 42 lesenswerten deutschsprachigen Dramen auf.

Kartentelefon : +49-30-312 42 02