Hier sehen Sie eine Übersicht der zurückliegenden Veranstaltungen. Es handelt sich um Veranstaltungshinweise der Peter Hacks Gesellschaft und Hinweise auf externe Veranstaltungen.

29. März 2012, 19:30 Uhr

»Der lachende Mann«

Filmabend im HABBEMA

Dokumentarbericht von Walter Heynowski Gerhard Scheumann

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

In etwas über einer Stunde Laufzeit zeigt der Film das Selbstporträt des Afrika-Söldners Siegfried Müller, genannt »Kongo-Müller«, der im November 1965 von den Regisseuren in München interviewt wurde.
Herausgekommen ist ein Zeitdokument über einen damals weltbekannten Kolonialbeamten der westlichen Welt, der mit hehren Zielen die bürgerliche Freiheit verteidigen wollte und dabei über Leichen ging.
Parallelen zur Jetztzeit sind unvermeidlich. Mit dem Unterschied, dass wahrscheinlich niemand mehr den Mut aufbrächte, die Verursacher des Weltelends in dieser Eindeutigkeit vor der Kamera zu entlarven. Als Beispiel für die fundamentale Widersprüchlichkeit des kapitalistischen Weltsystems ist der Film daher nach wie vor bahnbrechend.

Eintritt: 7 Euro / ermäßigt 4 Euro

27. März 2012, 19:30 Uhr

»Was träumt der Teufel«

Ein Peter-Hacks-Abend

mit Gina Pietsch (voc) und Hannes Zerbe (key, komp.)

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

Ein Peter-Hacks-Abend über Träume und die Frage nach ihrer Realisierung, über Leben und Kunst eines großen Mannes, der einer der unseren wurde, ein Mann der Stadt Berlin und ihrer Gegend, was ihm nicht in die Wiege gelegt war. Sinnlich in den Liebesgedichten, spaßig für die Kinder und vernunftgierig bis in Zeiten hinein, da der mainstream anderes vorzieht. Von all dem ist zu hören in Texten und Liedern, alten und von Hannes Zerbe neu komponierten. Hacks erster Schritt in unsere Richtung war ein Brief an Brecht, geschrieben am 30. Oktober 1951, und so nimmt es nicht wunder, dass die Brecht-Interpretin Gina Pietsch ihn für sich neu und wiederentdeckt hat.

Eine Veranstaltung im Rahmen von »ND im Club«

Eintritt: 12 Euro / ermäßigt 7 Euro

23. März 2012, 19:30 Uhr

FORTY EIGHT CRASH

Lieder und Texte aus der Revolution von 1848

mit Stefan Körbel & Michael Letz

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

Mit der ganzen Bandbreite ihres musikantisch-kabarettistischen Spieltriebes stellen sich die beiden Berliner Kleinkunst-Schwergewichte diesem immer wieder sperrigen Kapitel deutscher Geschichte. Wer weiß schon noch, was da alles passiert war. Körbel & Letz aber sind tief ins Berliner Stadtarchiv gestiegen und förderten Erstaunliches zutage. So enstand ein furioses Brettl-Feuerwerk über dieses »tolle Jahr«, das uns noch heute erhellen und erbauen kann. Erheitern sowieso ...

Eintritt: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro

21. März 2012, 19:30 Uhr

Hacks-Abend und -Gespräch

Zum Geburtstag von Peter Hacks

»... dass Sie sich meines Geburtstags erinnert haben, habe ich als eine Ehrung verzeichnet« (Peter Hacks)

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

Der 21.3. ist der Geburtstag von Peter Hacks und von – Cox Habbema. Aus diesem Anlass laden wir ein zu einem unterhaltsamen Abend und zum Gespräch über das Tunliche. Die Jubilarin wird dabeisein und erwartet Gäste.

»Immer wird die Schmuddeligkeit und Verworrenheit unserer vorübergehenden Zustände bewirken, dass eine neue Linke das Denken aufgibt und von der Vollkommenheit schwärmt; unausrottbar wird das Äußerste verlangt und das Tunliche missachtet werden.« (Peter Hacks)

Eintritt: 5 Euro / ermäßigt 3 Euro

16. März 2012, 19:30 Uhr

SICH FÜGEN HEIßT LÜGEN

ERICH MÜHSAM ZUM GEDENKEN

Ein LITERARISCH-MUSIKALISCHER ABEND mit Isabel Neuenfeldt (Akkordeon, Stimme), Susanne Misere und Peter Bäß

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude, Ecke Prenzlauer Allee

Erich Mühsam (geboren in Berlin – ermordet 1934 im KZ Oranienburg) zeigt als Autor von Gedichten, Dramen, Romanen, Satiren, als Journalist, als Kabarettist, als Politischer Agitator, Zeitschriftenherausgeber, Buchillustrator eine äußerst vielfältige künstlerische Arbeit und politische Aktivität.

Eintritt 10 Euro / ermäßigt 7 Euro