Hier sehen Sie eine Übersicht der zurückliegenden Veranstaltungen. Es handelt sich um Veranstaltungshinweise der Peter Hacks Gesellschaft und Hinweise auf externe Veranstaltungen.

16. Juli 2013, 19:30 Uhr

Stücke von Hacks 12

»Der Frieden«

Nach Aristophanes mit Annemarie Brüntjen, Llewellyn Reichman, Karoline Teska, Gaia Vogel, Tim Riedel, Gregor Schleuning, Gregor Schulz (Studierende des 1. Studienjahres der HFS Ernst Busch) Einrichtung: Kerstin Hensel

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

So lange tobt der Krieg der griechischen Städte, dass die Alten den Anfang nicht kennen, die Kinder das Ende nicht sehen. Doch ein riesiger Mistkäfer bringt Rettung! Auf ihm fliegt Bauer Trygaios zum Olymp, den Frieden zu befreien. Trygaios hat noch einigen Ärger, so sehr sind die Leute den Krieg gewöhnt, bis er den Frieden endlich durchsetzt ... Dem Erfolgsstück von Aristophanes und Hacks fehlt heute nicht die Aktualität, aber einiges an gesellschaftlich gegründeter Hoffnung.

Die Lesereihe »Stücke von Hacks« will – in loser Folge und mit wechselnden Schauspielensembles – Einblicke in das vielgestaltige dramatische Werk des Dichters geben.

Eintritt: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro
(Die Ermäßigung gilt für Vereinsmitglieder, Schüler,
Studenten, Auszubildende, Empfänger von ALG II)

11. Juli 2013, 19:30 Uhr

Buchpremiere mit Eberhard Panitz

»Tagebuch der totgesagten Dichter«

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Totgesagte leben länger. Eberhard Panitz erinnert an Autoren, die entweder zu ihren Lebzeiten oder post mortem vergessen werden sollten, weil sie nicht ins aktuelle Geschehen passten oder wider den Stachel löckten. Er schreibt u. a. über Georg Christoph Lichtenberg, Johann Wolfgang Goethe, Friedrich Schiller, Georg Büchner, Heinrich Heine, Kurt Tucholsky, Heinrich Mann, Bertolt Brecht, Anna Seghers, Johannes R. Becher, Erwin Strittmatter, Ruth Werner, Günter Görlich und – Peter Hacks.
Eintritt: 5 Euro / ermäßigt 3 Euro
(Die Ermäßigung gilt für Vereinsmitglieder, Schüler,
Studenten, Auszubildende, Empfänger von ALG II)

04. Juli 2013, 19:30 Uhr

»Das Wolfshundjahrhundert«

Zeitgenössische Kammerlieder mit Zhenja Oks

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

Wer in dieser so lauten und hektischen Ellenbogenzeit ein »nacktes und verletzbares Lied« anstimmt, hat es nicht einfach, gehört zu werden. Zhenja Oks (Komposition, Gitarre, Stimme) jedoch tut dies in einer erstaunlich sensiblen und reflektierenden Weise. Die Texte von Brodsky, Lorca, Kaleko, Gubanov und anderen Dichtern/Innen des 20. Jahrhunderts werden zu ganz eigenen, persönlichen Liedern und Geschichten.

Eintritt: 8 Euro / ermäßigt 4 Euro
(Die Ermäßigung gilt für Vereinsmitglieder, Schüler,
Studenten, Auszubildende, Empfänger von ALG II)

02. Juli 2013, 20:00 Uhr

Stücke von Hacks 11

»Die unadelige Gräfin«

Fernsehspiel (DDR 1958) mit Marion van de Kamp, Ruth-Maria Kemper, H.-J. Hanisch, Hans Stetter, Günter Naumann, Hilmar Thate und Walter Lendrich, Regie: Carl M. Weber

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

Als die neue Gutsherrin und Gräfin ihr Erbe antreten will, ist die Französische Revolution schon vor ihr im Dorf angekommen. Um nicht von den Sansculotten totgeschlagen zu werden, tauscht sie die Kleider mit ihrer Zofe. Die nun greift - als »unadelige Gräfin« eben - herzhaft zum Wohle der kleinen Leute ins Geschehen ein und bringt mancherlei durcheinander. Am Ende aber erweisen sich ihre Eingebungen als richtig ...

Eine Veranstaltung der Peter-Hacks-Gesellschaft
Unkostenbeitrag: 6 Euro / ermäßigt 4 Euro
(Die Ermäßigung gilt für Vereinsmitglieder, Schüler,
Studenten, Auszubildende, Empfänger von ALG II)

27. Juni 2013, 20:00 Uhr

Wolf Kaiser. Schauspieler. Berlin Friedrichstraße

Ein Film von Roland Steiner und Walther Petri

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(Kamera: Hans-Jürgen Pappert, Schnitt: Frank Glinski, Produktion: Sven Sund,
Redaktion: Gabi Conrad; ORB 1993, 42 min.)

Er war ein großer Schauspieler, am Berliner Ensemble, in vielen Filmen und im Fernsehen der DDR:
Wolf Kaiser. Und er galt als Brecht-Darsteller par excellence. Als Roland Steiner und Walther Petri einen Film über Brecht machen wollten, war er nach langem Zureden bereit, den Filmleuten einen einzigen Satz in ihre Kamera zu sagen: »Brecht würde sich das Leben nehmen, wenn er heute noch leben würde.« Das Interview dauerte dann einige Stunden. – Am 22. Oktober 1992 sprang Wolf Kaiser aus einem Fenster seiner Wohnung in der Friedrichstraße in den Tod. Dies ist das letzte Filminterview mit ihm, es wurde nicht gesendet.

Eine Veranstaltung der Peter-Hacks-Gesellschaft
Unkostenbeitrag: 6 Euro / ermäßigt 4 Euro