Hier sehen Sie eine Übersicht der zurückliegenden Veranstaltungen. Es handelt sich um Veranstaltungshinweise der Peter Hacks Gesellschaft und Hinweise auf externe Veranstaltungen.

Donnerstag, 28. Mai 2015, 19:30 Uhr

Eine erledigte Sache?

Warum Hacks nicht über den Faschismus schrieb

Daniel H. Rapoport und Kai Köhler im Gespräch

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

Hacks ist der einzige unter den wichtigen deutschen Schriftstellern seiner Generation, in dessen Werk der Faschismus nur am Rande erwähnt wird. Hielt er die Gefahr für überwunden und das Thema damit für veraltet, entsprach das Thema nicht seiner Ästhetik? Wie hängen diese beiden Aspekte zusammen? Wie setzte sich Hacks mit Darstellungen des Faschismus in Werken anderer Autoren auseinander?
Daniel H. Rapoport und Kai Köhler klären diese Fragen im Gespräch.

Eintritt: 6 Euro / ermäßigt 4 Euro
(Die Ermäßigung gilt für Vereinsmitglieder, Schüler,
Studenten, Auszubildende, Empfänger von ALG II)

26. Mai 2015, 20:00 Uhr

Verlorene Illusionen

»Letztes Jahr Titanic«

Regie: Andreas Voigt; Drehbuch: Sebastian Richter, Andreas Voigt; Kamera: Sebastian Richter (DEFA, Farbe,/sw, 101 min.)

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

Diese Produktion ist die gedankliche Weiterführung des Films 'Leipzig im Herbst'. Lebensgeschichten, Schicksale, Alltagsgeschichten in Leipzig - aufgenommen von Dezember 1989 bis Dezember 1990, im letzten Jahr der Deutschen Demokratischen Republik. Wie erleben die Leute in Leipzig dieses Jahr? Wahlkämpfe und Wahlen, die D-Mark, das Reisen, die zunehmende wirtschaftliche Unsicherheit, schließlich das Ende der DDR, die deutsche Einheit. Entstanden ist ein Zeitdokument, das die Leere und Orientierungslosigkeit der Gesellschaft im Kapitalismus intuitiv vorwegnimmt.
Im Anschluß: Detlef Kannapin im Gespräch mit dem Regisseur Andreas Voigt

Reihe 3 D - Deutsche Demokratische Dokumente, in Kooperation mit der DEFA-Stiftung

Eintritt: 6 Euro / ermäßigt 4 Euro
(Die Ermäßigung gilt für Vereinsmitglieder, Schüler,
Studenten, Auszubildende, Empfänger von ALG II)

19. Mai 2015, 19:30 Uhr

»Mit Flöten und Fanfaren«

Mit DDR-Tradition an die Weltspitze

vorgestellt von Dieter Frackowiak

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

Was ist eine Fanfaronade? In diesem Sommer veranstaltet der Märkische Turnerbund bereits das 25. Treffen dieser Art, und wieder werden Musikerformationen aus vielen Ländern daran teilnehmen. Dieter Frackowiak, einer der Initiatoren, wirft aus diesem Anlass einen Blick zurück. In einem Buch dokumentiert er die Geschichte des inzwischen größten Leistungsvergleich für Naturtonfanfarenzüge in Europa. Er gab diesem selbstbewusst den Untertitel: "Mit DDR-Tradition an die Weltspitze" 

Eintritt: 6 Euro / ermäßigt 4 Euro
(Die Ermäßigung gilt für Vereinsmitglieder, Schüler,
Studenten, Auszubildende, Empfänger von ALG II)

07. Mai 2015, 20:00 Uhr

BEWÄHRUNG ÜBER DEN WOLKEN

Zum 70. Jahrestag der Befreiung

Fernsehoper von Kurt Dietmar Richter (DFF 1977), (Libretto: Hubertus Mette)

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

Es war ein realer Vorfall in der DDR, Havarie einer sowjetischen Maschine, die Piloten steuern noch bis zu einer Absturzstelle in unbewohntem Gebiet, verlieren dabei ihr Leben. Da die reale Handlung nur Sekunden dauert - opernuntauglich - werden Szenen aus Gedanken und Erinnerungen der beiden Flieger zu Ein- und Rückblenden.
- Als wir am 27. Januar den DDR-Komponisten Horst Dietmar Richter im HABBNEMA vorstellten, ergab sich der Wunsch, seine TV-Oper BEWÄHRUNG ÜBER DEN WOLKEN nicht nur im Ausschnitt, sondern komplett vorzuführen. Nach FETZERS FLUCHT von Kurt Schwaen (am 24.2.) also ein weiteres Beispiel dieser Kunstart, die das DDR-Fernsehen pflegte und über die auch Peter Hacks sich Gedanken machte. Im Anschluß: Olaf Brühl im Gespräch mit Kurt Dietmar Richter   

Eintritt: 6 Euro / ermäßigt 4 Euro

(Die Ermäßigung gilt für Vereinsmitglieder, Schüler,
Studenten, Auszubildende, Empfänger von ALG II)

05. Mai 2015, 20:00 Uhr

»Der Vater des Soldaten«

Zum 70. Jahrestag der Befreiung

Sowjetunion 1964 (Grusia Film, 92 Minuten, DF.)

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

Regie: Reso Tschcheidse, Kamera: Lew Suchow,
Darsteller: Sergo Sakariadse, Wladimir Priwalzew, Aleksej Nasarow, Alexander Lebedew

Ein georgischer Weinbauer erfährt von der Verwundung seines Sohnes an der Front. Der Vater macht sich auf den Weg, um ihn im Lazarett zu besuchen. Als er dort ankommt, ist sein Junge bereits entlassen und zurück im Krieg. Doch so weit gereist, gibt der Alte die Suche nicht auf.

Eintritt: 6 Euro / ermäßigt 4 Euro
(Die Ermäßigung gilt für Vereinsmitglieder, Schüler,
Studenten, Auszubildende, Empfänger von ALG II)