Hier sehen Sie eine Übersicht der zurückliegenden Veranstaltungen. Es handelt sich um Veranstaltungshinweise der Peter Hacks Gesellschaft und Hinweise auf externe Veranstaltungen.

22. Juni 2011, 19:30 Uhr

Wo der Spaß aufhört – Satiren aus 20 Jahren

Lesung mit Peter Ensikat

Link zu Google-Maps»HABBEMA« – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Str. 6 - Hofgebäude / Ecke Prenzlauer Allee

Peter Ensikat ist einer der deutschlandweit bekanntesten politischen Kabarettisten. Er präsentiert eine Sammlung seiner besten und schärfsten Satiren zum Thema Deutsche Einheit. Denn Satire beginnt da, »wo der Spaß aufhört«! Zu lachen gibt es trotzdem jede Menge!

Eintritt: 7,- € / ermäßigt 4,- €

16. Juni 2011, 19:30 Uhr

Lesung: »Happy End«

vier Berliner Nachwuchsliteraten präsentieren neue Texte

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

Über 2000 deutschsprachige Schriftstellerinnen und Schriftsteller haben sich mit Prosa-Texten am 16. MDR-Literaturwettbewerb beteiligt. Der neunköpfigen Expertenjury aus Schriftstellern und Literaturkritikern lagen die bislang unveröffentlichten Kurzgeschichten in anonymer Form vor - nach Lektüre und Diskussion nominierte sie ihre Favoriten. 25 Beiträge wurden zu Veröffentlichung ausgewählt, und soeben in der Anthologie »Happy End« (Neues Leben) publiziert. Vier davon stammen von Berlinern!

Jesse Falzoi, Sarah Iwanowski, Björn Deigner und Gregor Guth stellen ihre Texte vor.

 

Moderation: Michael Hametner

 

Eintritt: 5.- /3.- Euro

14. Juni 2011, 19:30 Uhr

Karl Kraus, gelesen von Detlef Kannapin

»Mir fällt nichts ein! – Eine demokratische Lehrstunde mit Karl Kraus«

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

Karl Kraus, unbestechlicher Gesellschaftskritiker und Satiriker, als beides noch beim Wort zu nehmen war, wird mit drei Texten aus den zwanziger Jahren präsentiert. Was Wege zum Kommunismus sind, Literatur und Schwangerschaft miteinander zu tun haben und wie die sozialdemokratische Presse am Aufstieg des Faschismus beteiligt war, zeigt diese Lesung, die mehr ist als ein Gestocher im historischen Nebel. Wer Kraus ernst nimmt, muss Parallelen ziehen.


25. Mai 2011, 19:00 Uhr

Hacks-Gespräche 11

Peter Hacks und die Fenne – Ein Gespräch

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Str. 6 – Hofgebäude/Ecke Prenzlauer Allee

FenneDie Reiseschriftstellerin Edda Gutsche im Gespräch mit Joachim Stoff und Kurt Jilek, dem Erbauer und dem Gärtner von Hacksens Anwesen in Groß Machnow

Wie ging es zu bei Suche, Findung, Um- und Ausbau, Gestaltung und Pflege des brandenburgischen Sommersitzes von Peter Hacks und Anna Elisabeth Wiede? Zwei unmittelbar Beteiligte geben Auskunft.

Eintritt: 5,-€/erm. 3,-€

11. Mai 2011, 19:00 Uhr

Zum 80. Geburtstag von Wolfgang Kohlhaase

Thomas Keck liest in Anwesenheit von Wolfgang Kohlhaase »INGE, APRIL UND MAI«

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Str. 6 - Hofgebäude / Ecke Prenzlauer Allee

Eintritt: 7,-€/erm. 4,-€
Wolfgang Kohlhaase wird an diesem Abend anwesend sein

Wolfgang Kohlhaase gibt als Beruf noch immer Journalist an. Dabei kennt ihn die Welt als Drehbuchautor seit BERLIN - ECKE SCHÖNHAUSER (1957), spätestens aber seit seinen Arbeiten mit Konrad Wolf (u. a. ICH WAR NEUNZEHN; MAMA, ICH LEBE; SOLO SUNNY). Und seine dichterische Meisterschaft erwies sich, als 1977 bei Aufbau SYLVESTER MIT BALZAC erschien, eine schmale Sammlung Erzählungen, die INGE, APRIL UND MAI eröffnet.

Mit atemberaubender Dialektik zeichnet Kohlhaase darin die letzten Kriegs- und ersten Friedenstage eines Berliner Jungen, den die umwerfende Erfahrung erster Liebe treibt, Antwort zu suchen auf die Fragen an den allgegenwärtigen Wahn von angemaßter Macht und dumpfem Vorurteil, die seine kindliche Beobachtung ihm stellt: »Kein Mensch traute mehr den Friseuren, sie schnitten einem die Haare, als ob der Krieg noch an der Wolga stattfand. Man bestellte Fasson, und wenn man wieder an die Sonne trat, leuchtete die Kopfhaut soldatisch weiß über den schamroten Ohren. Mein Haar also fiel lang ...«

»Und die Geschichten bei Kohlhaase sind überwältigend, denn man kann in die Tiefe gehen und noch mal in die Tiefe gehen, ästhetisch in die Tiefe gehen und gedanklich in die Tiefe gehen, und sie bleiben immer noch.« Peter Hacks