Hier sehen Sie eine Übersicht der zurückliegenden Veranstaltungen. Es handelt sich um Veranstaltungshinweise der Peter Hacks Gesellschaft und Hinweise auf externe Veranstaltungen.

14. Oktober 2014, 19:30 Uhr

Unsere Falschmünzer

Falschgeld und Fälscher – gab es das in der DDR?

Der Historiker Peter Leisering stellt sein Buch »Falschgeld in der DDR« vor.

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

Erzählt wird von »kleinen Fischen«, die mit handgezeichneten Scheinen ihr Taschengeld aufbessern wollten, von professionellen Fälschern, die Druckplatten herstellten und ein System zur Verbreitung aufbauten, und natürlich auch über kuriose Fälle wie den des Unternehmers, der »Spielgeld« druckte und dafür vor Gericht landete.
Ein Überblick über sämtliche bekanntgewordenen Fälle und ein Schnellkurs über Fertigung, Erkennung und Verfolgung von Falschgeld.

Eintritt: 6 Euro / ermäßigt 4 Euro
(Die Ermäßigung gilt für Vereinsmitglieder, Schüler, Studenten, Auszubildende, Empfänger von ALG II)

09. Oktober 2014, 19:30 Uhr

Das ist des Schönen Los auf Erden

Lieder, Verse und Gedichte von Heinrich Heine

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

Fernsehaufzeichnung aus dem Deutschen Theater Berlin vom 21.1.1987
(90 min.)

Fünf große Künstler – Dieter Mann, Klaus Piontek, Cox Habbema, Eberhard Esche und Otto Mellies – würdigen in einer unvergesslichen Matinee den Dichter Heinrich Heine.
Mit Uwe Hilprecht (Klavier), Manfred Ketzler (Horn), Joseph Schüster (Cello)

Eintritt: 6 Euro / ermäßigt 4 Euro
(Die Ermäßigung gilt für Vereinsmitglieder, Schüler, Studenten, Auszubildende, Empfänger von ALG II)

07. Oktober 2014, 19:30 Uhr

Zur Kritik des BRD-Alltag

»Das Unheil« BRD/Frankreich 1971/72 (110 min)

Regie: Peter Fleischmann, Drehbuch: Peter Fleischmann, Martin Walser, Darsteller: Vitus Zeplichal, Reinhard Kolldehoff, Helga Riedel-Hassenstein, Werner Hess u.a.

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

Eine westdeutsche Kleinstadt Anfang der 1970er Jahre: Während der Vater am Ort ein Treffen schlesischer Heimatvertriebener organisiert, wird der Sohn mit autoritären Methoden in der Schule auf das Abitur 'vorbereitet'. Parallel vergiftet die anliegende Chemiefabrik die Umwelt und auch sonst gerät der angeblich heile Mikrokosmos aus den Fugen. Ein ätzendes Porträt verdichteter bundesdeutscher Wirklichkeit.
Im Anschluß: Detlef Kannapin im Gespräch mit dem Dramaturgen Rudolf Jürschik (angefragt).
Reihe: 3 D - Deutsche Demokratische Dokumente, zu Gast aus dem Westen

Eintritt: 6 Euro / ermäßigt 4 Euro
(Die Ermäßigung gilt für Vereinsmitglieder, Schüler, Studenten, Auszubildende, Empfänger von ALG II)

23. September 2014, 19:30 Uhr

Vortrag

Klassenkampf im Sozialismus?

»Über unvermeidbare Missstände in der ersten Phase des Kommunismus«

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

Vortrag und Diskussion mit Erika Wehling-Pangerl (Kommunistische Arbeiterzeitung)
Im Sozialismus – in der ersten Phase der kommunistischen Gesellschaft – gibt es unvermeidbare Missstände, »Muttermale der alten Gesellschaft« (Marx). Sie sind die Grundlage für den Klassenkampf im Sozialismus. Und der findet nicht nur in den sozialistischen Ländern selbst statt, sondern war und ist ein Kampf zwischen Weltbourgeoisie und Weltproletariat. Ohne Berücksichtigung dieser objektiven Tatsachen muss die Analyse der Siege und Niederlagen der Arbeiterbewegung scheitern.

Eintritt: 6 Euro / ermäßigt 4 Euro
(Die Ermäßigung gilt für Vereinsmitglieder, Schüler, Studenten, Auszubildende, Empfänger von ALG II)

23. September 2014, 20:00 Uhr

Stücke von Hacks

»Ein Gespräch im Hause Stein...«

Lesung mit Simone von Zglinicki

Link zu Google-MapsDeutsches Theater, Saal, 10117 Berlin, Schumannstr. 13

Peter Hacks schrieb den zum Welterfolg gewordenen Bühnentext um die enttäuschte Angebetete mit Witz, sprachlicher Prägnanz, Poesie und gründlicher Intimkenntnis des Weimarer Dichters. Der Dramatiker über sein 1976 in Dresden uraufgeführtes Schauspiel: »In dieser Liebe waren die Liebenden mehr allein als es in zwischenmenschlichen Bemühungen ohnehin schon der Fall sein muss ... Goethe war verzweifelt, wie er es meistens war, immer auf eine gewisse Art glücklich, die Stein, obenauf, wie sie es meistens war, verzweifelt. Die Sache brachte Goethe weiter und machte die Stein fertig.«